"Der Ort der Aktion in einer spirituellen Welt"

Dienstag, den 18. Sept. 2007 -
http://blog.beliefnet.com/conversationswithgod/2007/09/the-place-for-action-in-a-spir.html

 

Der Ort für die Aktion in einer
spirituellen Welt

 

Eines frühen
Morgens wachte ich neulich aus einem tiefen Schlaf auf, als ich
unaufhörlich Worte in meinem Kopf vernahm. Immer und immer
wieder dieselben Worte. Es waren sieben, und sie wiederholten sich
sachte, ohne Drängen oder Beharren, wiewohl auch ohne Unterlass.

 

Ich wusste, ich
würde „sie nicht aus dem Kopf bekommen“, bevor ich die Worte
nicht niedergeschrieben hatte, da es klar war, dass ich sie nicht
vergessen sollte.

 

Hier sind sie ...

 

Handlung ist die höchste Form des Gebetes.

 

Hmmmm, ich dachte, als ich sie auf ein Stück Papier auf dem
Nachtschränkchen schrieb, wo kommt das her?

 

Selbstverständlich wusste ich, woher es kam. Das meint, ich
wusste, was die Quelle war. Was ich nicht wusste, war: Aus
welcher Umfassenderen Idee taucht dieser Gedanke auf? Woher kommt
es ...?

 

Ich beschloss, meine Hände auf eine Tastatur zu legen und zu
schauen, was sich auf meinem Computerbildschirm einstellte. Hier, was
ich empfing ....

 

 

Es ist zu hören, das Seienshafte sei die höchste
Form der Existenz. Und das ist wahr. Was freilich führt
zum Seienshaften? Handlung. Ebendeswegen bist Du in das Körperliche
versetzt worden. Denn im Herumbewegen von Energie, etwas, was du als
„körperlich“ bezeichnen wirst, wird dieses Seienshafte am
tiefgehendsten zur Veranschaulichung gebracht und demonstriert.

 

Es ist der Zweck des Lebens, zu SEIN Wer Du Wirklich Bist.

Es ist die Funktion des Lebens, Dich mit Gelegenheiten zu versehen,
dies zu erfahren. Es ist der Prozess des Lebens, dich in dieses
Zum-Ausdruck-Bringen und in diese Erfahrung zu verbringen.

 

Hier, wie der Prozess funktioniert. Zunächst beschließt du
Wer Du Als Nächstes Sein Wirst. Dies ist ein spirituelles
Unterfangen und eine spirituelle Funktion. Es ist eine Einladung
vonseiten Der Seele an die Seele; vonseiten des Großen Selbst
an das Kleine Selbst; vonseiten der Unifikation an die Individuation.
Es ist die nächste Idee aufseiten des Göttlichen. Es ist
das, was Wachstum erschafft. Es ist der Treibstoff der Evolution.

 

Sobald du einmal diese Idee „mitbekommst“, kannst du sie nie mehr
loslassen, und sie wird „dich nicht mehr loslassen“, bis sie in
aller Gänze zum Ausdruck gebracht ist. Das mag viele
Lebenszeiten umfassen. Allerdings muss es das nicht.

 

Was Dir „anliegt“, womit Du befasst bist, ist ein Prozess,
vermittels dessen du bestrebt bist, diese neue Idee des Selbst „real“
zu machen. Dies nennt man Selbst-Realisierung.

 

Der Mechanismus, vermittels dessen du die Selbst-Realisierung
herstellst, heißt Erfahrung. Erfahrung ist die Apparatur oder
das Werkzeug, durch das du Erkennen in Sein kehrst. Dies ist ein
physisches Unternehmen und eine physische Funktion. Aus diesem Grunde
existiert die Körperlichkeit.

 

Sobald du einmal Erfährst, wer du Erkennst, dass du Selbst es
Bist, bewegst du dich in das Seienshafte. Der Zustand des
Seiens, in den du dich hinein bewegst, ist weder physisch noch
spirituell, er ist vielmehr ein dritter Zustand zusammengenommen, der
beide ist und somit weder das eine noch das andere. Er ist, während
du gleichzeitig Erkennst und Erfährst. In diesem Zustand
existiert keine Zeit, allein Simultaneität. Alles erfolgt
sequentan.

 

Dieser Dritte Zustand ist der Scheitelpunkt des Heiligen Dreiecks. Er
ist das Vollständige Gewahrsein und der Totale Ausdruck der
Reinen Essenz von Wer Du Bist. Er ist Glückseligkeit. Er ist
Nirwana. Er ist der Himmel. Er ist Vereinung. Er ist
Selbst-Realisierung.

 

Dieses Vollständige Gewahrsein und dieser Völlige Ausdruck
können im Verlaufe des Prozesses, den du Leben nennst, zu jedem
„Zeitpunkt“ erfolgen. Ja, es erfolgt in jedem „Moment“,
da es eine Sache wie die Zeit nicht gibt. Es erfolgt sequentan. Es
Erfolgt Immerdar, und du Erkennst es einfach nicht. Da du es nicht
Erkennst, Erfährst du es nicht.

 

Dementsprechend ist Selbst-Realisierung kein Prozess des Erreichens,
sie ist ein Prozess des Erwachens zu dem, was bereits erreicht worden
ist. Sie ist nicht etwas, was Du erlangst, sie ist etwas, dessen du
gewahr wirst, dass du es bereits erlangt hast. Ja in der Tat, auf
höchster Ebene ist es klar, dass dies nicht einmal etwas ist,
was du „erlangt“ hast, denn das Erlangen impliziert, dass es
etwas gab, was du zu „tun“ hattest, um dies zu Werden – und das
gibt es nicht. Du BIST dies und warst dies alleweil, da die Idee und
der Ausdruck von ihm Simultan ist und stets sein wird. Es ist das
Volle Gewahrsein, das Dir dies enthüllt.

 

Während du betest, ersuchst du Gott um dieses Volle Gewahrsein.
Es mag sein, du denkst daran nicht bewusst, doch das tust du, ob du
darum weißt oder nicht, ob du es so bezeichnest oder nicht.

Dein Leben, das du lebst, freilich ist der Prozess, durch den
du das, was du von deinem Selbst Weißt, in das wendest, was du
von deinem Selbst Erfährst, womit du das, was du Jetzt Bist,
herstellst. Aus dem Grunde haben all die Worte, die du deinem
glühenden Gebet beigibst, nicht die Hälfte an Macht dessen,
was du tust, nachdem du dich von den Knien erhoben hast. Wie
du dich zwischen den Tempel-Besuchen aufführst, ist es,
wie du die Erfahrung dessen, was du über dein Selbst Erkennst,
Auf-Führst [ein Wortspiel im Original: 'How you behave
between visits to the Temple is how you Be-Have the Experience of
what you Know about your Self' – ThB].

 

Handlung ist die höchste Form des Gebetes.

 

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