zum 11. Sept. 2001

 

ZUM 11. SEPTEMBER  2001 - niedergeschrieben durch ND Walsch am gleichen Tag -

 

 

Eine Botschaft an die Welt, die Neale am Morgen des 11. September 2001 übermittelt bekam, und die am 12. September 2001 ins Internet gestellt wurde. Sie ist oft neu abgedruckt worden und zirkulierte rund um die Welt.

 

 

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Liebe und Wundervolle Seinswesen,

 

Ich komme zu euch in dieser Stunde eurer tiefen Trauer, um euch eine tiefe Weisheit zu überbringen, denn einzig zu solchen Zeiten scheint es, seid ihr willens, Mich zu hören - und Mich hören, dessen bedarf es jetzt, sofern ihr als eine Spezies überleben wollt.

 

Ihr Liebsten, ihr habt die Grundlagen des Zusammenlebens noch nicht erlernt. Ihr habt über all die Jahre, als ihr auf eurem Planeten zugegen wart, nicht das rudimentärste Verständnis der elementarsten Konzepte des Lebens erreicht, und dies, nicht, weil sie euch nicht dargelegt wurden. Dies deswegen, weil ihr euch geweigert habt zuzuhören.

 

Also sage Ich wieder zu euch, so, wie Ich es zuvor gesagt habe, zuvor durch andere Stimmen und zu anderen Zeiten - lasst jene hören, die Ohren haben zu hören.

 

Alle eure menschlichen Probleme - alle - wären im Zeitraum eines Augenblinzelns gelöst, solltet ihr etliche schlichte Dinge in der Art und Weise, wie ihr bemüht seid, das Leben zusammen ko-zukreieren, verändern.

 

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Das erste davon ist, dass ihr nicht versucht, das Leben zusammen ko-zukreieren, dass ihr vielmehr bemüht seid, es getrennt ko-zukreieren, und so wird es nicht funktionieren.

 

Deswegen habt ihr Konflikte, deswegen habt ihr Zwietracht, deswegen habt ihr Krieg und Mord und Verstümmelung und Verwundung. Deswegen ärgert ihr euch einander, konkurriert miteinander, setzt euch miteinander auseinander und rennt ihr gemeinsam gegen die Zeit an, um wer weiß nicht was zu fassen zu bekommen - um sicherzustellen, dass ihr es bekommt, und dass ihr genug davon bekommt, bevor nichts mehr davon da ist. Und deswegen kämpft ihr mit jedem anderen, um das zu schützen, was ihr bekommen habt, obschon ihr noch nicht einmal wisst, worum es sich handelt, hinter dem ihr her seid.

 

War es Erfolg? War es Macht? War es Sicherheit und Geborgenheit?

 

Ihr begreift nicht, dass Sicherheit und Geborgenheit nur zu finden sind, indem dafür nicht gekämpft wird. Diese authentische Macht wird nur erlebt im sie nicht missbrauchen. Der wirkliche Erfolg wird nur erreicht, indem man sich für ihn nicht anspannt, nicht um ihn kämpft und sich seinetwegen nicht anstrengt.

 

Denn, sofern du Erfolg erlangst, indem du dich fortwährend anspannst, um ihn kämpfst und dich anstrengst, was für eine Art Erfolg ist das? Und sofern du Macht erfährst, indem du sie fortwährend missbrauchst, was für eine Macht ist das? Und wenn ihr Sicherheit und Geborgenheit findet, indem ihr unentwegt kämpft, was für eine Art Sicherheit ist das?

 

Doch ihr fahrt fort, zu ringen, zu missbrauchen und zu kämpfen, in voller Bestimmtheit, diese Dinge zu erlangen, und mehr von ihnen zu bekommen, koste es was es wolle, koste es sogar euer eigenes Leben. Und somit sterbt ihr in einem schlechteren Zustand, um besser zu leben.

 

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Ihr könnt das Leben nicht getrennt voneinander ko-kreieren, weil ihr nicht auseinander seid, ihr seid zusammen, wesenhaft zusammen, spirituell zusammen, und, ja, sogar körperlich. Die große menschliche Wahrheit lautet, dass ihr alle Eins seid. Und die große menschliche Tragödie lautet, dass ihr das nicht erkennt. Ihr erkennt es nicht in eurer Erfahrung, und ihr werdet es nicht erkennen, bis ihr es versucht - und dem habt ihr euch unnachgiebig verweigert.

 

Ihr seid Ein Seinswesen, verschiedenartig, aber vereint, so wie die Finger und der Daumen verschieden sind, aber von der Hand nicht getrennt. Verschiedenartigkeit ist nicht Trennung, weil ihr indes seht, dass ihr verschiedenartig seid, stellt ihr euch vor, dass ihr getrennt seid.

 

VOM Körper Gottes seid ihr ein Teil, jedoch seid ihr VON ihm nie getrennt. Genauso wenig seid ihr je voneinander getrennt, weil ihr ein Teil des je Anderen seid. Allerdings reißt ihr euch durch euren Glauben an die Apartheid auseinander - an die Separation und Segregation dessen, was nie separiert war und nie segregiert sein kann.

 

Dieser beharrliche Glaube hat nicht nur ein Zerreißen voneinander bewirkt, sondern auch ein Zerreißen am Gewebe des Lebens Selbst - denn das Leben ist Was Du Bist, manifestiert in körperlicher Form zum Zwecke, das Leben Selbst zu erfahren. Du bist Leben, Leben, das das Leben erfährt, jedoch kannst du es nicht in allem Überfluss, in aller Freude, fruchtbar oder harmonisch erfahren, sofern du nicht Was Du Bist anerkennen und bejahen möchtest.

 

Ich sage dir folgendes: DU BIST EINS.

 

Miteinander und mit Mir seid ihr FÜR IMMER VEREINT.

 

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Um als Spezies zu überleben, müsst ihr dies nunmehr verstehen, müsst ihr es bejahen, und ihr müsst prüfen, was das ganz praktisch bedeutet. Ihr müsst es auf euer tägliches Leben ansetzen - anderenfalls wird euer Leben Tag für Tag bedroht, und ihr werdet nie den großartigsten Ausdruck des Lebens, für den ihr vorgesehen wart, erkennen.

 

Euer Beharren darauf, getrennt zu sein, hat euch veranlasst, getrennte Familien, getrennte Nachbarschaften, getrennte Gemeinden und getrennte Nationen zu erschaffen, in der Vorstellung, dies sei für euch das Beste oder der einzige Weg, um gemeinsam zu existieren - indes, dies ist der einzige Weg, wie ihr nicht koexistieren könnt. Denn das ist überhaupt keine Koexistenz, sondern UNKoexistenz, und sie kann nur zum Ende eurer Existenz führen.

 

Eure Historie hat euch das gezeigt, euer eigenes Leben hat euch das veranschaulicht, dennoch ignoriert ihr eure Vergangenheit in eurem Anlauf, eure Zukunft zu verbessern.

 

Die Ironie dabei ist, alles, was ihr mittels eurer getrennten Anstrengungen zu erreichen versucht, könnt ihr ohne Anstrengung erreichen, sofern ihr eure separierten Anstrengungen nicht fortsetzt.

 

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Die Lösung für eure Probleme ist klar. Sie ist schlicht. Sie ist offensichtlich und sie ist unverzüglich erreichbar.

 

Die Lösung lautet, Das Einssein Jetzt Überall zu erfahren.

 

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Das meint rund um die Welt eine neue Gesellschaft ko-kreieren, in der ihr bei allem, was ihr tut, vom Einssein ausgeht.

 

In eurer Regierung,

 

In eurer Ökonomie,

 

In eurer Spiritualität,

 

In eurer Ökologie,

 

In der Erziehung eurer Nachkommen,

 

In allem was ihr in eurer Gesellschaft vor Ort bringt.

 

Das ist keine neue Lehre. Ich habe sie euch zuvor schon gegeben, zu vielen Zeiten und an vielen Orten, durch die Stimmen vieler Botschafter.

 

In demjenigen, was ihr Das Alte Testament nennt, kann man es im Malachias finden:

 

Habt ihr nicht alle einen Vater? Hat nicht ein Gott euch erschaffen? Wieso dann sind wir voneinander abtrünnig, und entweihen den Bund unserer Väter?

 

Im Neuen Testament, im Römer, ist zu lesen:

 

Also sind WIR, obschon viele, ein Körper in Christus und, individuell, Glieder eines voneinander.

 

Und in den Korinthern ...

 

Weil es ein Brot gibt, sind wir, wir, die wir viele sind, .... ein Brot.

 

In den Büchern und in den Unterweisungen anderer Kulturen und anderer Traditionen kommt diese Wahrheit ebenfalls in Erscheinung. Über alle Zeiten hinweg habe Ich sie euch gegeben. Viele Stimmen habe Ich dazu veranlasst, dass sie ausgesprochen wird. Jedoch ist dies die Wahrheit, die ihr zu hören fürchtet. Ihr fürchtet euch, diesen Schritt zu nehmen.

 

Auf eurer Seite lautet die Angst, Einssein sei ein Verlust an individuellem Ausdruck und individueller Identität. Ihr glaubt, Einssein sei Gleichsein, das indes ist nicht der Fall.

 

Die Menschen werden nie mit 'Gleichsein' zufriedengestellt sein, auch sollten sie das nicht. Denn das Bestreben des Selbst heißt, das vereinte Wunder des Lebens individuell zum Ausdruck zu bringen.

 

Selbst-Ausdruck allerdings hat nicht zur Selbst-Zerstörung zu führen - und eben genau hierzu führt es zurzeit.

 

Einssein meint NICHT 'Gleichsein'. Ihr könnt alle Teile Eines Körpers sein und aufs Auffälligste und Spektakulärste verschiedenartig sein. Und das SEID ihr.

 

Einssein leben bedeutet nicht verschwinden, es bedeutet schließlich als Wer Ihr Wirklich Seid zur Erscheinung kommen.

 

Ihr seid so besorgt, eure Identität zu verlieren, oder euch in das Alles aufzulösen. Die Ironie bei dieser Sorge ist, dass sich auflösen in das Alles das größte Bestreben eurer Seele darstellt. Und demnach befindet ihr euch mit euch selbst im Krieg. Der größere Teil von euch möchte nichts mehr, als sein Einssein mit Allem zu erfahren, derjenige Teil von euch, der sich vorstellt, ihr seid klein, kann das nicht ertragen.

 

Ihr fürchtet euch vor der Sache, die ihr am meisten wollt. Etliche unter euch nennen sie Liebe. Etliche unter euch nennen sie Gott.

 

Jetzt allerdings seid ihr dazu eingeladen, eine neue Nation zu erschaffen, eine neue Gesellschaft zu errichten, eine neuere Welt zu erstreben. In dieser Welt wird der Ruf nach dem Einssein ohne Angst erklingen, denn ihr werdet erkannt haben, dass ihr dasjenige, wovor ihr am meisten Angst hattet - eure eigene individuelle Abtretung -, nicht hervorgebracht habt, indem ihr euch auf die Einheit zu in Bewegung setztet, sondern indem ihr sie umgingt.

 

Auch dann, während ihr anfangt, eure neue Gesellschaft zu errichten, werdet ihr gleichwohl nicht in der Lage sein, euch selbst als Eins zu erfahren, auch nicht, als Eins zu handeln, wenn ihr nicht und bis ihr nicht eine andere große Wahrheit erfasst:

 

Es gibt genug.

 

Es gibt genug von allem, was ihr braucht, um friedlich und glücklich auf der Erde zu sein. Es gibt genug von allem, was ihr braucht, um zu überleben. Zurzeit glaubt ihr, es gibt nicht genug, und euer Konkurrieren und Horten, euer Anstrengen, Beanspruchen, Töten und Sterben fußen auf diesem Glauben.

 

Es stimmt, in etlichen Gebieten und in etlichen Orten habt ihr es dazu gebracht, dass es danach aussieht, als gebe es 'nicht genug'. Aber das ist eine Fiktion, eine Erschaffung aus eurer eigenen Hinterlassenschaft, eine Herstellung von Armut mit den Werkzeugen der Habgier.

 

Habgier ist es, was euch stattgegeben hat, eine Gesellschaft zu erschaffen, in der weniger als 5 % der Menschen mehr als 80 % des Reichtums und der Ressourcen der Welt innehalten.

 

Es wäre genug für jeden da, auch in Gebieten, wo ihr darin versagt habt, Reichtum, Ressourcen und Gelegenheiten zugänglich zu machen, solltet ihr 'einfach leben, sodass Andere einfach leben können'.

 

Wiewohl, obschon es auf eurem Planeten 'genug' gibt - dasjenige, wovon es genug gibt, kann vergeudet werden. Und das tut ihr soeben. Ihr habt in den vergangenen 40 Jahren mehr natürliche Ressourcen eurer Erde aufgebraucht als in den vergangenen 40.000 Jahren.

 

Das nennt ihr Fortschritt, und das IST Fortschritt - in Richtung eures Abgangs.

 

Ihr habt euch mit Habgier geblendet und könnt euer eigenes Hineinfallen kopfüber in den Abgrund eurer eigenen Schöpfung nicht erkennen. Ihr möchtet weiterhin so leben, wie ihr gelebt habt, und ihr möchtet euch gegenüber nicht die Aussage treffen, dass ihr das nicht könnt. Und, Tatsache ist, ihr könnt das - noch etliche weitere Jahre. Und dann wird es vorbei sein. Und, wie das Römische Reich, wie die Zivilisationen von Atlantis und wie das Land der Mu, ihr werdet schlicht euch selbst zum Verschwinden bringen. Ihr werdet das entweder durch eure eigene Habgier oder durch eure eigene Gewalt zu Wege bringen - oder durch eine Kombination von beidem.

 

Ja, jetzt befindet ihr euch am Rand von weiterer Gewalt, jetzt, nachdem ihr bereits unausdenkbare Gewalt erlebt habt.

 

Ich habe euch über die Jahre Botschafter über Botschafter gesandt, um zu euch über die Gewalt zu reden. Darf ich euch daran erinnern, was etliche von ihnen gesagt haben?

 

Thomas Jefferson:

 

"Krieg ist ein gänzlich ineffizientes Mittel, um dem Unheil abzuhelfen; und es vervielfacht Verluste, anstatt sie wiedergutzumachen."

 

Martin Luther King Jr.:

 

"Die letztliche Schwäche der Gewalt besteht darin, dass sie eine aufsteigende Spirale darstellt, die eben dasjenige erzeugt, was sie zu zerstören versucht. Anstatt das Böse zu verringern, vervielfältigt sie es.

Durch Gewalt kannst du vielleicht den Lügner ermorden, nicht aber die Lüge, auch nicht die Wahrheit errichten.

Durch Gewalt kannst du vielleicht den Hasser ermorden, nicht aber den Hass. Tatsache ist, Gewalt erhöht bloß den Hass.

Gewalt mit Gewalt beantworten vervielfältigt die Gewalt, fügt einer Nacht, die bereits sternenlos ist, tiefere Dunkelheit hinzu.

Dunkelheit kann Dunkelheit nicht austreiben; einzig Licht vermag das zu tun.

Hass kann nicht Hass austreiben; einzig Liebe vermag das."

 

Das sind die Gedanken, und andere dazuhin, auf denen ihr eure neue Gesellschaft errichten könnt, sofern ihr die Wahl dazu trefft. Allerdings müsst ihr jetzt damit beginnen, eben während dieser Tage und Zeiten. Ihr könnt es nicht weiter hinausschieben, ihr könnt nicht länger auf einen Anderen warten, der damit anfängt.

 

Wie ich es euch bereits in der jüdischen Tradition gesagt habe:

 

"Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht du, wer dann?"

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