Neale's Blog - 19.4.07

Donnerstag, den 19. April 2007

Eine neue Vorstellung über den Tod“

AN DIE LESER VON

GESPRÄCHE MIT GOTT

UND AN DIE BESUCHER

DIESES BLOGS

Das CwG-Blog existiert als ein Ort, in dem Erkundungen vonstatten gehen, und wo Erörterungen über die Anwendung der Prinzipien von Gespräche mit Gott im alltäglichen Leben geführt werden können. Die außergewöhnliche GmG-Serie erreichte über 7 Millionen Menschen, die Bücherreihe wurde in 37 Sprachen übersetzt. Eine spirituelle Botschaft freilich, die nicht Bezug nimmt auf oder nicht bedeutsam ist für die gegenwärtigen Begebnisse unserer Tag-für-Tag-Erfahrung auf diesem Planeten ist eine spirituelle Botschaft, die tot ist.

Die Absicht dieses Blogs liegt darin, zeitnahe Kommentare zu dem und inspirierende Einsichten in das, was sich an dem Schnittpunkt von Leben und der Neuen Spiritualität ereignet, zu geben. Das Blog ist von Neale Donald Walsch geschrieben und nie von einem Ghost Writer oder einem „Editor“, wie es bei einigen anderen Blog-Autoren oder sogenannten „Berühmtheiten-Blogs“ der Fall sein kann. Neale stellt in regulärer Weise hier Beiträge ein. Im allgemeinen nicht weniger als zwei oder drei Mal in der Woche – und über gewisse Zeiträume öfters jeden Tag.

Jeder, der dieses Blog liest, ist dazu eingeladen, sich dem Messenger’s Circle anzuschließen, indem er folgendem Link folgt:

(www.nealedonaldwalsch.com/messengercircle.cfm)

Dort mögen Mitglieder ihre eigenen Kommentare und Wahrnehmungen einfügen; sie haben auch Zugang zu einer Anzahl anderer Features, die zum Nutzen derer entwickelt sind, die mit der Energie, die sie erlebten, als sie zuerst Gespräche mit Gott lasen, in Berührung bleiben möchten.

Dankeschön für den Besuch hier!

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Über den ungelegenen Tod

Gott sagt, er sei nicht möglich

Reisebericht – Tag 52

Wir sind in Argentinien, und jetzt stehen im Kalendar einige leichte Tage an, bis Sonntag ohne offizielle Veranstaltungen und nichts im Tageskalender außer Medieninterviews und einigen Treffen mit dem lokalen Humanity's Team.

Heute nun Folgendes ....

BEITRAG ZU DEN AKTUELLEN NACHRICHTEN aus einer GmG-Perspektive ....

Als der Mord unter den Studenten am Virginia Tech zuerst bekannt wurde, begaben sich die meisten Menschen in äußerste Bestürzung. Verständlicherweise. Bei solchen Anlässen fragen wir uns derart viel, und eines davon ist, welchen Trost man Jenen spenden könnte, die nun im unglaublichen Verlust trauern.

Ich glaube nicht, dass jemand zu einem Zeitpunkt wie diesem den Eltern, der Familie und den nächsten Angehörigen Jener, die gestorben sind, ein Bündel dessen darbieten sollte, was als spirituelle Plattitüden erachtet wird, oder, was noch schlimmer ist, was Einige als bedeutungslose und vielleicht gar beleidigende „New Age Aphorismen“ bezeichnen. Dies ist keine Zeit des Redens, sondern des Zuhörens; keine Zeit für mentale Ausflüge (egal, wie fest sie in jemandes eigener spiritueller Realität festgemacht stehen), sondern eine Zeit für Reisen in das Herz und für den Trost der Hinterbliebenen.

Das GmG-Buch über den Tod und das Sterben 'ZUHAUSE IN GOTT in einem Leben, das nie endet' ist in dem Punkt recht klar. Es sagt, dass die frühesten Augenblicke nach dem Tod von jemandem und die entsetzliche Trauer, die dem folgt, keine Augenblicke darstellen, in denen mit den Trauernden die die Glaubensüberzeugungen herausfordernden, den Kopf verdrehenden Erklärungen dieses GmG-Dialogbuches zu erörtern sind.

(Ich stelle sie hier zu diesem Zeitpunkt in diesem Blog ein, sodass Fürsorgende und Nahestehende darauf vorbereitet sind, den Hinterbliebenen, sobald eine emotional etwas ruhigere Zeit gekommen ist, einen gewissen Trost, der der Neuen Spiritualität entstammt, anbieten zu können.)

Viele unter denen, die den letzten Text in der Gespräche mit Gott-Dialogreihe gelesen haben, haben uns davon erzählt, dass vielen Menschen in tiefer Trauer dessen Worte und Einsichten sanften und gesegneten Trost geschenkt haben. Angesichts der traurigen Begebnisse an der Virginia Tech University, die dieser Tage die Titelzeilen und unsere Fernsehschirme füllen, seien diese bemerkenswerten Beobachtungen aus 'Zuhause in Gott' hier dargeboten.

Die Erste Erinnerung: Sterben ist etwas, was du für dich tust.

Die Zweite Erinnerung: Du bist die Ursache deines eigenen Todes. Dies ist stets wahr, gleich, ob oder wie du stirbst.

Die Dritte Erinnerung: Du kannst gegen deinen eigenen Willen nicht sterben.

Können diese Behauptungen wahr sein? Die Neue Spiritualität lädt uns dazu herbei, diese Frage in Betracht zu nehmen, und diese Erklärungen tief zu erkunden.

Die erste Erklärung – Sterben ist etwas, was du für dich tust – ist in der grundlegenden Theologie der Neuen Spiritualität verwurzelt, die zwei Dinge als wahr innehat:

  1. Du bist ein Göttliches Wesen, in keiner Weise von Gott getrennt, bist hier auf der Erde, um deine Göttlichkeit im physischen Reich der Realität zu erfahren.

  2. Als solcher bist du der Schöpfer deiner eigenen Realität, und nichts widerfährt dir, was dir nicht vermittels dir widerfährt.

In deiner Realität hast du alles erschaffen – deinen eigenen Tod eingeschlossen. Du hast den Zeitpunkt und die Art deines Todes geschaffen und mit-erschaffen, aus Gründen, die dir wohl bloß auf der höchsten Ebene der Bewusstheit bekannt sind (zu denen du in den zeitlich vor dem Tod liegenden Augenblicken Zugang hattest oder nicht hattest), die freilich immer mit dem nächsten vollkommenen Schritt in das Vorangehen deiner unsterblichen Seele auf dem Entwicklungspfad zu tun haben.

Um das direkt zu sagen: stirbst du, so tust du das aus Gründen, die mit der Agenda deiner Seele zu tun haben. Ob du dies auf der bewussten menschlichen Ebene des Verstehens erkennst und begreifst oder nicht - auf diese Wahrheit kannst du zählen. Welche Gründe das sind, das mag für dich oder jemand anderen, der auf die Sache durch seine begrenzten Wahrnehmungen der menschlichen Erkenntnis blickt, nicht klar sein, doch für deine Seele werden sie immer klar sein. (Und für die Seele von jemand anderem, der auch damit befasst ist.)

Die Vorstellung, dass wir alle in der Angelegenheit von jedweder Erfahrung unseres Lebens „verursachend“ sind, ist ein schwer anzunehmendes Konzept, das weiß ich. Es ist noch schwerer, wenn das Thema der Tod ist. Doch das Gespräche mit Gott-Material ist in der Sache sehr klar, und die Ausführlichkeit seiner Beiträge in 'Zuhause in Gott' macht es unmöglich, das falsch zu interpretieren. Es ist möglich, nicht zu glauben, was der Dialog sagt, doch kann man es schwerlich missverstehen.

Sofern wir wirklich Aspekte des Göttlichen, Individuierungen Des Alles, Wesen der Gottgleichheit sind, kann uns nichts widerfahren, was außerhalb unserer Kontrolle oder Einwirkung steht. Unter keinen Umständen können wir Opfer von Umständen sein, vielmehr können wir nur mitverantwortlich sein, dies zu erschaffen. Die Beweggründe dafür, dass wir gewisse schwere oder außergewöhnliche Umstände ko-kreieren, mögen auf bewusster Ebene vielleicht nicht klar sein – doch wir erschaffen auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig: auf der Unbewussten, der Bewussten, der Überbewussten und der Suprabewussten Ebene.

Der Trost, den wir bei dem unerwarteten oder gewaltsamen Tod eines geliebten Angehörigen finden können, besteht darin, dass die Seele unseres Geliebten auf einer sehr hohen Ebene der Bewusstheit genau darum weiß, was sie tut, und, dass sie es tat, um dem höchstentwickelten Guten dienlich zu sein – nämlich, nicht allein ihre eigene evolutionäre Reise voranzubringen, sondern jene von allen, die damit befasst sind. Denn das Leben ist an seiner Basis ein ko-kreativer Akt, eine Symphonie und kein Solo, außer in dem Sinne des Größten Solo-Aktes Aller Zeiten: Gott.

Nichts kann in Gottes Universum geschehen, was gegen Gottes Willen ist, und darin liegt in Zeiten tiefer Traurigkeit und schmerzlichen Verlusts unsere Stärke und unser Trost. Wir richten unser Trauen auf Gott und auf Gottes unendliche Liebe, und wir vertrauen desgleichen dem Prozess, dem Gott stattgegeben hat, innerhalb dessen wir alle – jeder in seiner Weise und zu seiner Zeit – unseren Nächsten Vollkommenen Schritt auf dem Pfad zur Vollendung Selbst einnehmen.

Die Zweite Erinnerung von oben bestätigt die erste und bekräftigt sie. Sterben ist etwas, was du für dich tust, für deine eigenen Ziele und für die Intention der Reise, und du stehst an der Stelle der Ursache deines eigenen Todes, egal, wie sehr es in irdischen und menschlichen Begriffen danach aussieht, dass du „ein Opfer“ bist. Im Himmelreich ist die Opferrolle nicht möglich, und die Erde ist Teil dieses Königreiches.

(„Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, im Himmel wie auf Erden.“)

Die Dritte Erinnerung erweitert die Zweite. Sobald du der Schöpfer deiner eigenen Realität bist, sagt uns die Vernunft, dass du nicht gegen deinen eigenen Willen sterben kannst.

Wann immer ich über gewaltsame, unerwartete Tode höre, wie etwa jene der schönen jungen Studenten, die an der Virginia Tech durch die Kugeln eines wahnsinnigen Mannes niedergestreckt wurden, dann zeigt sich in meinem geistigen Auge ein anhaltendes Bild aus dem Film Star Wars, in dem der Jedi-Meister Obi-Wan Keboki – der sich in einer ausgiebigen Schlacht der Lichtsäbel-Inhaber mit Dart Vader, dem Dark Lord der Sith, befindet – zu einem bestimmten Zeitpunkt seinen Säbel unten lässt, dann langsam seinen Kopf senkt, um Vader zu erlauben, ihn zu „töten“. Der Meister wählte die Zeit und die Art seines eigenen „Todes“ eines bestimmten Grundes und Zweckes wegen: um seinen Gefährten auf ihrem Weg zu helfen. Obi-Wan wusste selbstverständlich, dass er nie sterben konnte. Das war infolgedessen eine Sache der Wahl, wann er sein Leben in dieser spezifischen Form und für welchen Zweck verlassen würde.

Sofern der Zweck gut genug ist, wird die Seele ihre Form zu einer Zeit und in einer Weise verlassen, die Jene unter uns, die mit dem Beschluss nicht vertraut sind, wohl tragisch oder verfrüht nennen werden.

'Zuhause in Gott' bittet uns herbei, diese Erfahrungen in einem anderen Licht zu sehen.

(Sofern du ein Mitglied des CwG Messenger Circle bist, möchtest du vielleicht deine eigenen Beobachtungen und Kommentare dort einstellen, um sie mit den vielen Anderen im Circle zu teilen, wo wir alle einen laufenden persönlichen Dialog führen und zusammen bei diesem Prozess wachsen.

Meine persönlichen Reaktionen und Erwiderungen auf die Kommentare des Messenger Circle über unseren letzten Blog-Eintrag sind unter diesen Kommentaren auf der vorhergehenden Blog-Kommentare-Seite abgelegt. Und bis morgen an dieser Stelle mit euch zusammen.)

Seid gesegnet,

Neale ...

in Buenos Aires, Argentinien

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[Es folgen einige Hinweise zu den weiteren Haltepunkten der Welt-Tour in Übersee. - Th.B.]