GmG # 730

GmG Wöchentliches Bulletin # 730

 

30.12.2016 

 

 

Eine Stimme in der Wildnis …

SCHLUSSENDLICH, WAS IST GmG WIRKLICH?

 

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

 

Seit der Publikation der Gespräche mit Gott-Dialoge haben die Menschen sie gerne etikettieren wollen. Es ist unsere Natur, Dingen einen Namen zu geben. Allen Dingen, im Grunde genommen. Nicht bloß physischen Objekten, sondern Vorkommnissen, Umständen, Erfahrungen … man benennt sie.

 

Wörtlich gesagt …man benamt sie.

 

Ohne einen Namen haben wir keine Möglichkeit, über Dinge zu reden, uns auf Dinge zu beziehen, Zugang zu haben für eine tiefere Erforschung der Dinge. Daher geben wir den Dingen Namen, und daraufhin erörtern wir sie.

 

Die Leute haben den Gespräche mit Gott-Texten eine Vielzahl an Namen gegeben. Einige (hauptsächlich diejenigen, die nicht mit deren Inhalt einverstanden sind) haben sie als eine Religion bezeichnet. Einige (hauptsächlich diejenigen, die nicht mit deren Inhalt einverstanden sind) haben sie Blasphemie, Häresie, Glaubensabtrünnigkeit geheißen. Einige (hauptsächlich diejenigen, die nicht mit deren Inhalt einverstanden sind) haben sie Torheit, Fantasie, Wunschdenken oder Fehlinformationen geheißen.

 

Einige Menschen (hauptsächlich diejenigen, die mit deren Inhalt einverstanden sind) kamen auf GmG zu sprechen als Dialoge mit der Göttlichkeit, als Göttliche Offenbarungen, als inspirierte Botschaften, als metaphysische Einsichten, Lebensleitlinien, und gar als eine Neue Spiritualität.

 

Nicht einer allerdings hat sich was Gespräche mit Gott angeht mit Worten an mich gewandt, die das Material so beschreiben, wie ich es in meiner Seele empfinde. Also lasst mich euch sagen, was meinem Erleben entsprechend GmG ist.

 

Eine Einladung.

 

Eine Einladung in drei Partien.

 

Eine Einladung, welche, sofern sie von einer großen Anzahl von Menschen rund um den Globus angenommen, meinem Empfinden nach unseren Planeten zu einem wundervolleren Ort, auf dem zu leben ist, machen könnte, und dies praktisch über Nacht.

 

Hier nun die drei-stufige Einladung:

 

Ändere das Verständnis der Welt über Gott.

 

Gib die Menschen sich selber zurück.

 

Erwecke die Spezies.

 

Hier habt ihr sie. Sechzehn Worte, die meiner Auffassung nach die Welt ändern könnten, sofern wir sie als Gottes Einladung an die Welt verstünden; sofern ein jeder unter uns, ganz individuell, sie als Gottes Einladung freudig annähme, persönlich annähme, und falls jedermann täglich auf einem jeden Feld auf deren Grundlage handelte.

 

Ihr könntet es interessant finden, dass jene sechzehn Worte - derweil sie auf ihnen ihr Handeln fußen ließen - das Leben praktisch eines jeden Menschen zusammenfassen, der im Verlauf der Jahrhunderte als ein spiritueller Meister unsere Welt bilanziert hat.

 

Ob wir nun über Lao Tse oder Buddha, über Moses oder Jesus, über Mohammed oder Vasugupta, über Mutter Maria oder Julian von Norwich, über Katharina von Siena oder Teresa von Avila, über Beatrice von Nazareth oder Hildegard von Bingen, über all die Großen Meister sprechen, männlich oder weiblich, von früher oder zeitgenössisch, sie alle habe sich in einer Art durch die Welt bewegt, welche ihren Bescheid, Gottes Einladung an die Menschheit anzunehmen, veranschaulichte: ändere die Auffassung der Welt über Gott, gib die Menschen sich selber zurück, erwecke die Spezies.

 

So wir uns nun langsam auf die dritte Dekade des einundzwanzigsten Jahrhunderts zubewegen, wird uns diese dreiteilige Einladung, einem jeden von uns, zugereicht. Es ist nicht mehr länger das Vorhaben das gegebene, sie bloß einem von einer Million zuzusenden oder sie von ihm entgegengenommen zu sehen. Nunmehr wird die Einladung an die Gesamtheit der Milliarden der Menschheit verschickt – und an jene, die bereit und willens sind, sie anzunehmen, und die wissen, wer sie sind. Dank der Gegebenheit, dass sie die Einladung vernommen haben … im Grunde genommen auf einer energetischen Ebene gespürt haben …, haben sie sich selbst bereits beschieden, zu jenen zu gehören, die nun die Wahl treffen, in einer Weise durch die Welt zu gehen, welche ihre Entscheidung, die Einladung anzunehmen, veranschaulicht.

 

Dieser Vorgang der Selbst-Auslese – Menschen, die sich selber küren, und nicht darauf warten, „erwählt“ zu sein oder sich so zu fühlen – ist das, was diesen Tag und was dieses Zeitalter merklich von den Zeitaltern unterscheidet, die lange vergangen sind.

 

In den früheren Tagen der Evolution unserer Spezies haben sich die Menschen nicht zu Eigen gemacht, was wir eine „himmlische Aufgabenstellung“ heißen könnten, außer, oder so lange, bis sie sich „gerufen“ oder „gesalbt“ fühlten – im allgemeinen als ein Ergebnis einer persönlichen Erleuchtung oder einer spirituellen Verwandlung der einen oder anderen Art.

 

Heute formen sich die Menschen selbsttätig um. Nicht mehr länger damit zufriedengestellt, auf den einen oder anderen Einfluss von außen oder auf äußere Energie zu warten, um ihren Grund des Seins umzugestalten, weiten die Menschen ihr Bewusstsein aus, heben sie ihr Gewahrsein und bringen ihr erhabenstes Selbst zum Ausdruck, weil sie sich dafür entschieden haben – nicht, weil sie das Gefühl haben, sie seien dafür auserlesen worden.

 

Die derartige Selbst-Auswahl markiert den Anfang einer neuen Ära, markiert das Einsetzen eines neuen Epos in dem langen Entwicklungsprozess der Menschheit. Sie ist die nächste Stufe des Wachstums für die Spezies und zeigt das Heraustreten aus der spirituellen Kindheit hinein in die metaphysische Reifung an. Die Menschen erheben Anspruch auf ihre Wahre Identität, sie machen sich ihre Tatsächliche Natur zu Eigen, und bringen ihre Göttliche Essenz zum Ausdruck, ohne noch länger darauf zu warten, durch gewisses Äußeres Erleben oder durch eine bestimmte Autorität außerhalb von ihnen ordiniert oder eingesegnet zu werden.

 

So ist es, wie es ganz natürlich sein sollte; wie es vorgesehen war, zu sein; von der Art ist es, in der Tat, bei allen hoch entwickelten fühlsamen Seinswesen im Universum.

 

Während du dies liest, wirst du bemerken (just ebenso, wie du es bemerktest, wie du es augenblicklich bemerktest, als du zum ersten Mal das Gespräche mit Gott-Material unter den Augen hattest), ob die Einladung, die Auffassung der Welt über Gott zu ändern, die Menschen sich selber zurückzugeben, und die Spezies aufzuwecken, bei dir Widerhall findet. Du wirst intuitiv und auf einen Schlag begreifen, dass diese Einladung annehmen nichts mit enormen äußeren Erzielungen und Leistungen zu tun hat, die du zu erreichen vorausgesehen und erwartet hast, sondern vielmehr mit Seinszuständen, welche dir dargeboten werden, sie freudig anzunehmen, sie zum Ausdruck zu bringen und zu erleben.

 

Das meint, es gibt nichts, was du zu tun hast, und es ausschließlich das das gegebene, wozu du eingeladen bist, es zu sein, während du was auch immer tust.

 

Dies gehört zu den eröffnenden Botschaften in den Gespräche mit Gott-Dialogen – welche wir in der nächsten Fortsetzung in dieser vorliegenden Serie näher erkunden möchten.

 

Mit Liebe,

 

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale ... im letzten Jahr hast, wie ich mich erinnere, gerade rechtzeitig zum Silvesterabend einen wunderbaren Artikel veröffentlicht. Ich hatte ihn auf meinem Computer gespeichert, und wollte ihn gerne dieses Jahr rundsenden ... und jetzt sehe ich, dass ich ihn nicht mehr wiederfinde. Gibt es irgendeine Möglicchkeit, dass er wieder veröffentlicht wird? 

 

Eva R., Phoenix, AZ.

 

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Liebe Eva ... Tatsächlich war das die ganze Zeit mein Plan! Du hast in meinen Gedanken gelesen. Für euch alle ... ich möchte euch gerne einen Zugabe-Beitrag anbieten, der zum ersten Mal in der letzten Woche des Jahres 2005 im Newsletter der Foundation veröffentlicht wurde. Ich hoffe, er gefällt euch.

 

 

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Dies ist eine sehr besondere Zeit des Jahres, da es die Zeit der Neu-Anfänge ist. Für mich bedeutet der Januar das Wunder, die Gespanntheit und die Befreiung des „Noch einmal von vorne Anfangens". Das Alte Jahr ist hinter mir und das Neue Jahr hat soeben begonnen; die Tafel wurde gelöscht, ich habe eine neue Schiefertafel erhalten.

 

Um all das ist etwas Metaphysisches; in den Falten dieser Erfahrung existiert eine Botschaft, die direkt von Gott stammt. Die Botschaft heißt: egal, wie schlecht die Dinge gelaufen sind, egal, wie schlecht ich gewesen war, das war ’Damals’, dies ist ‚Jetzt’. Der Neue Tag ist heraufgekommen, ein Neuer Augenblick ist erschienen. Es ist der Goldene Moment des Jetzt, in dem alle Dinge möglich, in dem alle Dinge vergeben, in dem alle Dinge neu gemacht sind.

 

Man sagt, Februar sei der Monat der Liebe. Falls das so ist, dann ist für mich der Januar der Monat der Hoffnung. Hoffnung ist der erste Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft. Zusammengenommen sind es drei: Hoffen, Glauben, Wissen.

 

Das Hoffen startet den Prozess, und der Januar führt das Jahr an. Das Hoffen eröffnet den Kreislauf, und der Januar desgleichen. Der Kreislauf vollendet sich selbst im Dezember mit der letztendlichen Schlussbildung: das Auffinden der Ewigen Flamme von Chanukah inwendig in jedem von uns – das Licht Gottes, das nie ausgelöscht zu werden vermag und werden wird, da es Wer Wir Sind ist. Das Wissen darum, und daraus die Geburt Christi in jeder menschlichen Seele.

 

Dieser Kreislauf vom Hoffen zum Wissen kann sich in einem Jahr, in einer Lebensspanne oder in einem Moment vollenden. Für Gott ist das wirklich alles dasselbe; er weiß nichts von Zeit, weil Gott Zeitlos ist, so, wie es das Leben ist, ausgenommen das, was in unserer Imagination besteht.

Und so werden wir geboren und sterben wir und werden wir wieder geboren, alles im selben Augenblick, dem Heiligen Augenblick, dem herrlichen und stets präsenten Moment des Jetzt, den wir über die Weite unserer Wahrnehmung hinaus ausdehnen, um das Jetzt zu erweitern und somit Uns selbst zu erweitern, dabei, von mehr von Beidem kennenzulernen zu bekommen.

 

Dies stellt das unglaubliche, unbeschreibbare Wunder des Lebens dar, und wir sind in recht großer Anzahl zu der Übereinkunft gelangt, dass der Januar als der endlos wiederkehrende Neuanfang dieses stets präsenten, für immer voranschreitenden Prozesses bezeichnet werden solle.

 

Heißen wir also den Januar, die Zeit der Hoffnung, willkommen. Für den Fall, dass du in dem Drama von alledem dich selbst verloren und Wer Du Bist vergessen hast, in dem Fall, dass du den neulichen Kreislauf durchquert und seinen letztendlichen Beschluss versäumt hast; für den Fall, dass du eine Wendung in eine Ecke hinein getan hast, wo es dunkel ist, habe acht! Die Zeit des Lichtes ist gekommen.

 

Die Ewige Flamme ist in dich gestellt worden. Sie ist du. Der Gechristete ist als du wiedergeboren worden. Sie ist du. Und das Neue Jahr bietet dir eine weitere Chance, ein weiteres Beginnen, einen weiteren Start zur Reise zur Selbst-Verwirklichung.

 

Ich mag es gerne, den Januar auch als eine Zeit der Vergebung zu nutzen. Für mich ist er eine Zeit des Säuberns, mir selbst, so gut ich es kann, meine Vergehen zu vergeben, so, wie ich auch Jenen vergebe, die sich an mir vergangen haben. In diesem ersten Part bin ich nicht immer erfolgreich. Ich kann Anderen vergeben, und glaube, dass ich es ernsthaft tue. Im Mir Selbst Vergeben bin ich nicht so gut. Das hat so den Anklang, irgendwie nachsichtig zu sein; es fühlt sich eigennützig an. Und so habe ich meinen Gedanken loszulassen, dass es nicht in Ordnung sei, mir selbst dienlich zu sein.

 

Es ist eigennützig, sich selbst zu vergeben. Das ist fraglos so. Die Frage ist nicht, ob es eigennützig ist, sondern, ob es in Ordnung ist, derart eigennützig zu sein. Gott sagt, die Antwort sei Ja. Du musst dir selbst dienlich sein, um dich selbst kennenzulernen. Ja in der Tat, man kann nicht etwas kennen, ohne ihm zu dienen. Das Dienen ist die Erfahrung des Wissens, in Ausführung gebracht. Auf diese Weise gelangen wir dazu, Gott Kennenzulernen.

 

Auf diese Weise Lernen wir das Leben Kennen.

 

Auf diese Weise Lernen wir zuguterletzt das Selbst Kennen.

 

Gott dienen ist natürlich Selbst-Dienen. Und dies zu Wissen, darauf kommen wir letztlich. Vermittels des Prozesses, Gott zu dienen, gelangen wir dazu, zu wissen, dass wir dem Selbst dienen. Vermittels des Prozesses, dem Selbst zu dienen, gelangen wir dazu, zu wissen, dass wir Gott dienen. Und vermittels des wundersamen Prozesses, Anderen zu dienen, gelangen wir dazu, zu wissen, dass wir beiden dienen. Der Kreis vollendet sich, und wir erkennen, dass der Kreislauf stets vorhanden war und es immer sein wird. Es gibt nichts außer dem Kreis, es gibt nichts außer dem Kreislauf, und es ist nur eine Frage des Wo wir uns, jetzt soeben, befinden auf diesem nie-endenden Kreisen der Seele.

 

Wir kreisen, und, während wir jede Umkreisung erleben, sehen wir klarer, dass es sich um eine Spirituelle Umkreisung [‚Revolution’] handelt, die eine Spirituelle Entwicklung [‚Evolution’] erzeugt. Wir machen hier entschieden mehr als „bloß im Kreis herumgehen". Für die Seele ist Umkreisen Evolution [‚revolution is evolution’].

 

Der Zyklus ist Ewig, aber das bedeutet nicht, dass er nirgends hinführt. Der Zyklus führt immer aufwärts, und eines Tages entdecken wir, dass der Kreis überhaupt kein Kreis ist, sondern eine Spirale.

 

Auf die eine Art angeschaut, von einem Ort der Wahrnehmung her, der keine Tiefe erkennt und bloß auf der Oberfläche der Dinge verbleibt, schaut es für alle Welt wie ein Kreis aus. Allein, wenn wir in die Tiefe der Dinge blicken, allein, sobald sich unsere Wahrnehmung tiefer auswächst, erkennen wir, dass der Kreis eine Spirale ist.

 

Es ist wie ein Slinky.

 

Erinnerst du dich an den Slinky? Was für ein wunderbares Kinderspielzeug. Zusammengezogen, zusammengestopft schaut es wie ein Kreis aus. Nur wenn es auseinandergebreitet ist, gibt es sich als Spirale preis.

 

Und so ist der Januar, der Beginn eines neuen Zyklus, eine Zeit, unser Bewusstsein zu erweitern, unser Gewahrsein zu vergrößern, vom Hoffen über das Glauben zum Wissen hin vorzurücken.

Lese ich Artikel wie diesen (weniger, wenn ich sie schreibe), dann finde ich mich selbst zunächst dabei, zu hoffen, dass sie wahr sind. In der Hoffnung, dass es sein mag, einfach sein mag, dass ich etwas gewagt habe, was recht wahr, was recht bemerkenswert, recht hilfreich und recht verschiedenartig von allem ist, was ich bisher begriffen habe, und, dass es deswegen für mein eigenes Wachstum, meine Erweiterung und Entwicklung recht wertvoll ist. Ja, das hoffe ich. Ich sehe die Worte hier, und ich hoffe es.

 

Dann, zu einem bestimmten Zeitpunkt, springe ich in das Glauben. Ich glaube, dass sie wahr sind. Ich glaube, dass es das ist, Wie Es Ist. Ich mag zwar nicht jenseits eines Schattens an Zweifel gewiss sein, aber ich glaube, dass es das ist, Wie Es Ist.

 

Schließlich, unterdessen ich meine Reise fortsetze, gelange ich zu einem Ort der reinen Gewissheit. Die Hoffnung, die zum Glauben wurde, wurde zum Wissen. Plötzlich Weiß ich - einfach WISSEN -, dass das dasjenige darstellt, Wie Es Ist. Ich weiß es, weil das Das, das dasjenige IST, Ich Bin. Der Wahrnehmende und die Wahrnehmung sind eins geworden. Der Schöpfer und das Erschaffene sind verschmolzen. Einung trat ein. Wir sind, ich bin, Alles von Dem ist – EINS.

 

Verstehst du, was ich hier sage? Nichtwahr, es klingt, als wäre ich auf Drogen? Das ist das Problem mit der spirituellen Klarheit. Es kann sehr schwierig sein, deine Gedanken mit Anderen zu teilen, weil man verrückt klingt. Die Leute denken, man sei abgedreht. Verflixt, ich schaue mir das an, was ich gerade geschrieben habe, und ich denke, ich bin abgedreht.

 

Womöglich ist es freilich an der Zeit für genau das. Womöglich ist es für uns alle an der Zeit, zu einer Neuen Ebene abzudrehen. Den nächsten Schritt zu nehmen, den nächsten Sprung zu machen – einen Quantensprung in ein neues Verständnisvermögen, in ein neues Gewahrsein, in eine neue Erfahrung unserer selbst und dessen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Womöglich wird dies das Jahr sein, in dem wir das tun. Und womöglich können hinlänglich viele unter uns dies tun – die nächsten 12 Monate des Jahres dafür hernehmen, dass die Welt selbst für immer umgestaltet wird. Oder dass es wenigstens damit seinen Anfang nimmt.

 

Was sagst du dazu? Möchtest du es zum JAHR des Neu-Beginns machen? In dem größeren Zyklus - möchtest du dies zu der Zeit machen, wo wir zum ersten Mal die Spirale erblickten, sie wirklich in den Blick nahmen? Gut, dann lasst uns damit beginnen. Lasst uns jetzt anfangen.

 

Lasst uns diesen Anbruch des Neuen Jahres als den Anbruch des Neuen Selbst benutzen. Lasst uns alles vergessen, was wir unserem Dafürhalten nach über uns selbst wissen, lasst uns uns vergeben, was wir laut unserem Sinn an „Schlechtem" getan haben, und lasst uns von vorne anfangen, dieses Mal uns selbst von Neuem in der nächstgrößten Version der großartigsten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen – als Spezies, als Individuum und als ein Aspekt der Göttlichkeit, der Das Was Ist zum Ausdruck bringt.

 

Entsinne dich heute, Du bist nicht deine Gestrigen Zeiten. Entsinne dich heute, du bist nicht deine Schwächen, nicht deine Marotten, nicht deine Verstöße, nicht deine Versagen. Entsinne dich heute Wer Du Wirklich Bist, und fordere das ein.

 

Glückliches Neues Jahr, für jeden. Glückliches Neues DU.

 

Stets in Liebe,

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf einen drei-tägigen Retreat über 'GmG über Beziehungen'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 730 [30.12.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [31.12.2016] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=730

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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