GmG # 731

GmG Wöchentliches Bulletin # 731

 

6.1.2017 

 

 

Eine Stimme in der Wildnis …

KÖNNTEN DIESE 3 BOTSCHAFTEN ALLES DARSTELLEN, WAS WIR BENÖTIGEN, UM DIE WELT ZU VERÄNDERN?

 

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

GmG dargelegt / Fortsetzung No. 3 : Die drei eröffnenden Botschaften 

 

Der Gespräche mit Gott-Dialog eröffnet mit einer Erklärung von einzigartiger Bedeutung. Die Erklärung heißt: Wir sind alle Eins.

 

Alle Dinge sind Ein Ding“, wird uns zu verstehen gegeben. „Es gibt einzig Ein Ding, und alle Dinge sind Teil von dem Einen Ding, was ist.“

 

Wir haben hier an der Stelle einige Zeit damit zugebracht, die Anschauung auseinander zu legen, dass Trennung des einen oder anderen im Universum von etwas nicht existiert. Nichtsdestotrotz, die Vorstellung, dass sie existiert, bleibt beharrlich bestehen.

 

Ich glaube, dass diese Auffassung, dass wir von einander Getrennt und Getrennt von sind, oder dass wir „anders als“ sind, „anders“ als die Wesentliche Essenz und die Grundlegende Energie des Kosmos (welche einige von uns Gott nennen), den größten „Klotz am Bein“ für den evolutionären Prozess der Menschheit erzeugt und bildet. Anders ausgedrückt, sie verlangsamt unsere Vorwärtsbewegung daraufzu, eine zivilisierte Spezies zu werden, und tut dies mehr als jede andere einzelne Idee.

 

Derzeit sind wir nicht eine „zivilisierte“ Zivilisation. Wir sind weiter vorangekommen, als wir es vor einigen hundert oder vor einigen tausend Jahren waren, aber wir sind noch nicht zivilisiert.

 

Keine Spezies, die es zulässt, dass jede Stunde 650 ihrer Nachkommen vor Hunger sterben, und die keinen Weg findet, dem Einhalt zu gebieten, kann den Anspruch erheben, zivilisiert zu sein.

 

Keine Spezies, die es zulässt, dass jedes Jahr 2,9 Millionen Frauen und Kinder in kommerzielle sexuelle Knechtschaft eingekauft und verkauft werden, und die keinen Weg findet, dem Einhalt zu gebieten, kann den Anspruch erheben, zivilisiert zu sein.

 

Keine Spezies, die es zulässt, dass 1,7 Milliarden seiner Mitglieder ohne Zugang zu sauberem Wasser leben, dass 1,6 Milliarden (ein Viertel der Menschheit) ohne Elektrizität leben, oder dass 2,6 Milliarden ohne grundlegende sanitäre Einrichtungen existieren, und die keinen Weg finden kann, jene Bedingungen zum Besseren zu kehren – selbst nach 20 Jahren, während derer sie es versucht hat –, kann den Anspruch erheben, zivilisiert zu sein.

 

Der Augenschein macht Einem klar, dass es sich hier um etwas handeln muss, was wir nicht voll und ganz über das Leben verstehen – das, sofern wir es verstünden, alles ändern würde.

 

Die ersten drei Botschaften der Gespräche mit Gott-Dialoge legen uns etliche Vorschläge entlang dieser Gegebenheiten dar. Ich glaube, sie beinhalten tatsächlich alles, was wir nötig haben, um das Leben zu erschaffen, nach dem wir uns alle so sehr sehnen. Im Anschluss an die anfängliche Botschaft, dass wir alle Eins sind, bekommen wir zwei zusätzliche Bemerkungen zu lesen:

 

– Es ist genug da.

 

– Es gibt nichts, was ihr zu tun habt.

 

Die erste Aussage weist uns auf die Tatsache, dass auf diesem Planeten auskömmlich viel vorhanden ist von allem, was die Menschheit benötigt für ein jedes Mitglied der Spezies, um ein wundervolles und freudiges Leben zu führen. Alles, was wir zu tun haben, ist, zu teilen. Gleichwohl haben wir die Anschauung an uns, dass nicht genug davon da ist, was wir unserem Empfinden nach benötigen, um glücklich zu sein, und daher haben wir eine globale Gesellschaft geschaffen, die mit sich selber in Konkurrenz steht und gegen sich selber angeht.

 

Die zweite Bemerkung bietet uns eine neue Weise an, auf die Lösung unserer Probleme zu blicken. Sie schlägt uns vor, dass wir mit unserer Betonung auf das „Tun“ zu Ende kommen und dass wir unsere Betonung auf „Seien“ legen.

 

Sobald das, was wir in unserer Welt tun, einem neuen, einem erweiterten, einem höheren Seinszustand entspringt, werden wir sehen, dass wir ganz automatisch den Herausforderungen des physischen Lebens nachkommen werden, ohne irgendetwas im Besonderen zu tun „zu haben“ (das meint, „für unabdingbar erforderlich zu sehen“).

 

Die Aussage „Es gibt nichts, was ihr zu tun habt“ bedeutet nicht, dass es nichts gibt, was wir tun wollen, während wir unser Leben leben. Es bedeutet, dass es nichts gibt, was angefordert wird, was angeordnet oder für erforderlich befunden wird. Sie lädt uns zu einer tieferen Erkundung des Konzepts, was unser „Tunhaftes“ angeht, ein. Es gelte, unserem persönlichen „Tunhaften“ stattzugeben, aus jemandes persönlicher Entscheidung hinsichtlich dessen, wie er wählt, in der Welt zu „sein“, heraus, Fortschritte zu machen und voranzugehen. Nicht in der anderen Reihenfolge.

 

Gegenwärtig „tun“ viele Menschen Dinge, weil sie denken, dies seien „die richtigen Dinge zu tun“, so ihr Wunsch heißt, freundlich zu „sein“, fürsorglich zu „sein“ oder liebevoll zu „sein“. Sie tun etwas, um sich in einer bestimmten Weise zu fühlen … anstelle dessen, in einer bestimmten Weise zu fühlen, bevor sie etwas tun, und es zuzulassen, von dort dasjenige, was sie tun, herkommen zu lassen.

 

Dies scheint zunächst nichts mehr als ein Spiel mit Worten, aber die Botschaften von Gespräche mit Gott versichern uns, dass hier mehr dran ist, als man auf Anhieb erkennen kann.

 

Sofern wir im Voraus einen bestimmten und spezifischen Seinezustand verkörpern – nicht in Erwiderung auf, sondern in Erschaffung von, eine Erfahrung des Selbst –, erzeugen wir in unserem Leben Ergebnisse praktisch ohne irgendeine Anstrengung … und, am Auffälligsten, nichts bleibt ungetan, was das Leiden in dem Leben eines jeden Mitgliedes unserer Spezies aus der Welt schafft.

 

Der Seinszustand, den uns GmG vorschlägt, ein jedes Menschenwesen möge ihn verkörpern, ist der, was GmG als „Göttlichkeit“ bezeichnet hat. In anderen Worten, unser höchstes Selbst, unsere erhabenste Liebe, unsere größte Weisheit, unser tiefstes Mitempfinden, und dass wir inwendig in uns all die anderen höchst wundersamen Aspekte unserer Wahren Identität uns zu eigen machen.

 

(Keine Spezies, welche Göttlich ist und Göttlichkeit veranschaulicht, indem sie mitempfindend, fürsorglich und liebevoll ist, würde es den oben genannten Bedingungen und Zuständen erlauben, weitere 24 Stunden zu existieren … ganz zu schweigen von einem weiteren Jahrhundert.)

 

Ein Mensch, der durch die Welt geht, und tief in sich die Identität der Göttlichkeit bei sich hält, verändert die äußere Erfahrung eines jeden anderen Menschen, wohin sie oder er auch soeben tritt, in jeder Räumlichkeit, welche er oder sie betritt, einen jeden Raum, den sie oder er belegt.

 

Sofern unsere gesamte Spezies durch die Welt ginge und dabei tief inwendig in sich eine solche Identität an sich hielte, würde sie den Himmel auf Erden herstellen.

 

Die Frage lautet, was könnte unsere ganze Spezies veranlassen, dies zu tun? Und das wird die Thematik unseres nächsten Eintrages hier an der Stelle darstellen.

 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale ... Ich hörte von einer Freundin, dass du in der 'General Assembly' bei 'CWG Village' etwas Wundervolles über das Neue Jahr und darüber, wie wir einen jeden Augenblick bewahren können, als wäre er der Altjahresabend, geschrieben hast. Ich bin nicht Mitglied bei CWG Village, sähe es aber dennoch sehr gerne, wenn ich diesen Beitrag lesen könnte. Gibt es eine Möglichkeit, ihn hier noch einmal abzudrucken? 

 

In Liebe 

von Diana G., Indianapolis.

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Liebe Diana ... Ich freue mich sehr, dass ich das kann. Hier wie folgt:

 

DAYS OF AULD LANG SYNE  … [„Nehmt Abschied, Brüder …“]

Und so stehen wir am Anfang eines weiteren Jahres. Ein weiterer Zyklus im fortwährenden Umrunden der Erde um die Sonne. Ein weiterer Durchlauf des Körpers, des Geistes und der Seele durch das Labyrinth des Lebens.

 

Und während wir mit der letzten dieser Umdrehungen zuende kommen und abermals am Anfang einer weiteren stehen, muss sich ein jeder denkende Mensch die Frage stellen: „Worauf läuft das hier hinaus? Drehen wir uns wirklich schier in Kreisen, unter dem Vorgeben unsererseits, unser elliptischer Kurs sei eine Gerade, die letztlich nach irgendwohin verlaufe? Gibt es irgendeine Zweckstellung oder eine Bestimmung? Sind wir wie Pferde in den Churchill Downs am Startgatter in Reih und Glied aufgestellt, und es juckt uns wie verrückt, loszurennen, um dorthin zu gelangen, wo wir begannen, während wir dieses Mal seltsamer- und ironischerweise jenen Ort als die Ziellinie bezeichnen?“

 

Kann ich denn der einzige sein, der derartige Gedanken vor ein paar Stunden unterhielt, während ich und eine Gruppe meiner Freunde und Verwandten dastanden und unsere Gläser funkelnd und unbekümmert hinhielten, ohne auch nur ein bisschen Melancholie innezuhaben, während wir laut zählten: „fünf … vier …. drei …. zwei … EINS!“, dann „Glückliches Neues Jahr“ riefen, so, als wollten wir einander überreden, dass der endlose Durchlauf der Zeit im Grunde etwas sei, um es zu feiern und feierlich zu begehen?

 

Was feiern wir?, dachte ich. Wo sind wir tatsächlich unterwegs?, fragte ich mich. Und dann sangen wir …

 

Should old acquaintance be forgot,

and never brought to mind?

Should old acquaintance be forgot,

and days of old lang syne?

 

For auld lang syne, my dear,

for auld lang syne,

we'll take a cup of kindness yet,

for auld lang syne.

 

 

Die Traurigkeit, die Schmerzlichkeit dieses Liedes schafft es nie, dass mir keine Tränen kommen – umso mehr, das bemerke ich, mit jedem vorübergegangenen Jahr. Ich wunderte mich heute morgen über die Herkunft dieses traditionellen Silvesterabend-Liedes, und ich schaute bei Wikipedia nach (ich wusste es im voraus, hatte es aber einfach vergessen) … es ist ein schottisches Gedicht, geschrieben von Robert Burns vor langer Zeit (1788, um genau zu sein), und es wurde auf die Melodie eines herkömmlichen älteren Volksliedes gesetzt.

 

Es ist in vielen Ländern bekannt, insbesondere (jedoch keinesfalls ausschließlich dort) in der englisch sprechenden Welt; gemeinhin wird es gesungen, um den Beginn des Neuen Jahres punkt Mitternacht zu feiern. Im weiteren Sinne singt man es ebenfalls bei Beerdigungen, bei Abschlussfeiern, als Abschiedslied oder Schlusslied bei anderen Anlässen.

 

Den schottischen Titel des Liedes könnte man wörtlich ins Englische übersetzen als „es ist lange her“, oder idiomatischer: „vor langer, langer Zeit“, „vor vielen, vielen Tagen“, oder „in alten Zeiten“. Demnach könnte „For auld lang syne“, wie es in der ersten Zeile des Kehrreims auftaucht, in etwa so übersetzt werden: „den alten vergangenen Zeiten zuliebe“.

 

Was mich angeht, ich habe das Lied allzu oft gesungen, habe es zu viele Male in der Gegenwart von allzu vielen lieben, lieben Menschen gesungen, um dabei imstande zu sein, nicht zu weinen … da allzu viele unter diesen lieben, lieben Menschen in Vergessenheit geraten sind, in dem Sinne, dass sie nicht mehr länger ein Teil meines augenblicklichen derzeitigen Lebens sind. Und ich frage mich (mein Geist tut mir diese Dinge), während ich in die Gesichter jener Menschen sehe, die jetzt hier sind, wie lange sie Teil meines Lebens sein werden, oder ob ich, an dem einen oder anderen Altjahresabend, über sie das Lied anstimmen werde (und ob mir dabei leicht die Tränen kommen werden) … 

 

Ich mag es nicht, dass derart viele augenblickliche und angenehme Erlebnisse sich so rasch in bitter-süße Gedächtnisinhalte kehren … süß, aufgrund ihres Genügens, bitter, da ihnen niemals mehr ein Besuch abgestattet werden kann. Ich wünsche mir in diesem Leben keine Beendigungen! Wirklich. Wirklich, ich möchte keine Schlüsse. Ich habe sie satt. Insbesondere, sobald es um Menschen geht. Ich möchte gerne, dass mir Menschen, die mir etwas bedeutet haben, immer etwas bedeuten, und ich möchte imstande sein, jene Bedeutung stets zu erleben – nicht als eine Erinnerung, sondern als eine Hier-und-Jetzt-Begebenheit.

 

Vielleicht liegt hier die Bedeutung von alledem. Vielleicht ist dies der Zweck dieser zirkulären Reise, auf der wir uns befinden. Vielleicht ist es alles in allem eine Reise dorthin, wo wir bereits waren, damit wir aber und abermals, und ein weiteres Mal, die Erfahrung machen können, bei der wir außer uns vor Freude waren, sie zu haben: die Erfahrung von Wer Wir Wirklich Sind – welches Liebe ist. Liebe Kundgetan, Liebe Zum Ausdruck Gebracht, Liebe Ausgesandt und In Empfang Genommen.

 

Dieser Gedanke erfüllt mich mit einer Bestimmtheit, einen jeden Augenblick, den ich derzeit mit meinen Geliebten Nahestehenden verbringe, so zu gestalten, dass er zählt. Ich habe mir diesen Vorsatz natürlich bereits früher vorgenommen. Und danach gelange ich unversehens in meinen Alltag zurück, und irgendwie, an irgendeiner Stelle, irgendwo verliere ich den Kontakt mit meiner Bestimmung, das Leben auf eine solche Weise zu leben, dass jeder.einzelne.alleinige Moment mit Liebe, Die Kundgetan Wird, mit Liebe, Die Zum Ausdruck Gebracht, mit Liebe, Die Ausgesandt und Die In Empfang Genommen Wird, erfüllt ist.

 

Am heutigen Morgen (ich schreibe dies am Neujahrstag-Morgen) wachte ich mit einer überraschenden Idee auf. Was wäre, wenn ich jedes Mal, sobald ich einen Menschen sehe, der Jetzt In Meinem Leben weilt und mir etwas besonderes ist, Auld Lang Syne sänge? Was wäre, sofern ich es jedes Mal, sobald ich den Menschen sehe, still in mir sänge, jedes Mal, wenn ich mit ihm rede, jedes Mal, wenn ich ihn in den Arm nehme oder wenn ich auf die eine oder andere Weise gemeinsam mit ihm den Raum teile?

 

Was für eine fantastische Idee!, sagte ich zu mir selber. Ja, ich möchte dieses Lied in meinem Sinn singen, und vorgeben, es sei der eine oder andere Altjahresabend, und jener Mensch vor mir sei aus dem einen oder anderen Grund nicht mehr da. Dann möchte ich die gelinden und hoffentlich verstecktermaßen trübseligen Augen meiner derweiligen Melancholie zurückhalten und mich mit Worten an sie wenden, gewisse Stimmlagen bei dem besagten Menschen heranziehen und die Menschen an den Emotionen teilhaben lassen, die wahrhaft die Fülle meiner Empfindungen für sie wiedergeben.

 

Und dann werde ich lächeln und mit tiefer innerer Freude und unverstellter äußerer Festlichkeit an dem Fakt festhalten, dass es hier nicht um irgendeinen künftigen Altjahresabend geht, sondern dass ich – und wir – Eben Hier, Eben Jetzt sind.

 

Sodann möchte ich desgleichen lächeln und zuversichtlich sein, dass all jene Menschen, die zuvor in Meinem Augenblick des Jetzt zugegen waren, zu meinem laufenden Gewahrsein und meinem gegenwärtigen Erleben zurückkehren werden, sobald ich meinen Tag der Fortführung feierlich begehen werde, meinen Körper hinter mir lasse und Nachhause gehe. Dort werden sie alle warten. Dort werden wir uns alle umarmen, einander drücken, anfassen, halten, lächeln, reden und tanzen voller Aufregung und Freude, derweilen wir ein ums andere Mal der Gegenwart von einander mit offenen Armen entgegen gehen – der Gegenwart all jener, mit denen wir unser Leben in Seelen-Liebe verflochten haben.

 

Zu denjenigen, bei denen wir Fehler begangen haben, werden wir sagen: „Ich bedaure das sehr. Es tut mir so leid.“ Und diejenigen, die an uns Fehler begangen haben, werden das gleiche sagen. Und für jeden von uns wird das, was getan worden war, nicht von Belang sein, denn wir werden aufs Tiefste begreifen – und auf ein Neues aufs Tiefste lieben. Und zu denjenigen, bei denen einzig unsere Traurigkeit ihren Fortgang aus unserem Leben begleitete, werden wir sagen: „Mein Gott, wie gut … es ist so gut, so gut, so so gut … euch wiederzusehen.“

 

Und unsere Worte werden wahrheitsgemäß sein. Denn es wird Gott sein, den wir aufs Neue wieder sehen.

 

Daher möchte ich mir, im Wissen darum, aktiv und freudig den Bescheid erteilen, Gott in einem Jeden zu sehen, nicht bloß in einem irgendgearteten Künftigen Jetzt, sondern in Diesem Jetzt. Und ich möchte Auld Lang Syne nicht bloß am nächsten Altjahresabend singen, vielmehr eben die derzeitige Minute zum Altjahresabend machen, das ganze Jahr über, in meinem Herzen und in meinem Sinn.

 

Und ich möchte jetzt einen Becher Gewogenheit leertrinken, denn dies sind die Tage des auld lang syne.

 

Glückliches Neues Jahr, für alle! Ein glückliches, glückliches Leben!

 

Stets in Liebe,

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf einen drei-tägigen Retreat über 'GmG über Beziehungen'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 731 [6.1.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [7.1.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=731

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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