GmG # 732

GmG Wöchentliches Bulletin # 732

 

13.1.2017 

 

 

Eine Stimme in der Wildnis …

WESSEN BEDARF ES, UM PERSÖNLICHE UMGESTALTUNG ODER 'ERLEUCHTUNG' ZU ERLANGEN?

 

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

GmG dargelegt / Fortsetzung No. 4 : Was veranlasst Transformation?

 

 

In der Bewegung des Neuen Denkens ist aus dem Wort „Transformation“ eine Menge gemacht worden. Es wurde in den New Age-Kreisen wiederholt zur Sprache gebracht, dass persönliche Transformation das letztendliche Ziel im Leben darstelle. Was allerdings ist „persönliche Transformation“, und wie erreicht man sie?

 

Dies wird innerhalb der Gemeinschaft der Neuen-Spiritualität-Autoren, -Lehrer und -Botschafter nicht immer mit spezifischen Begriffen angegangen – sie neigen dazu, in breiten allgemeinen Begriffen darüber zu sprechen, wie etwa - „höheres Bewusstsein“ oder „Gewahrsein“.

 

Ich lehne mich soeben ein wenig aus dem Fenster und erkläre, dass der Begriff „persönliche Transformation“ in meiner eigenen inneren Welt – welche im Großen und Ganzen durch die Gespräche mit Gott-Erfahrung geschaffen worden ist – den Wechsel der Identität eines Menschen bedeutet, oder das Annehmen eines „neuen Denkens“ über sich selber, sich von diesem Augenblick an als Eins mit und als ein Ausdruck von Gott anzusehen.

 

In diesem Kontext habe ich mich selber, und ein jedes Menschenseinswesen, eine Singularisierung Der Singularität, oder eine Individuation der Göttlichkeit genannt.

 

Ich habe den Gedanken an mir gehalten, dass ein Mensch, der durch die Welt geht und dabei die Identität von Göttlichkeit tief in sich innehält, das äußere Erleben eines jeden Anderen wandelt, wo immer sie oder er eintritt, in jedem Zimmer, das er oder sie betritt, in jedem Raum, den sie oder er belegt.

 

In meinem letzten Eintrag hier sprach ich davon, dass, sofern unsere gesamte Spezies durch diese Welt ginge und tief inwendig eine solche Identität bei sich trüge, sie den Himmel auf Erden erzeugen würde.

 

Die Frage lautet, was könnte unsere Spezies veranlassen, dies zu tun? Vielleicht mehr auf den Punkt gebracht, was braucht es, um „transformiert“ zu werden – oder, wie es Etliche bezeichnet haben, um „erleuchtet“ zu werden?

 

Lasst uns also die Dinge hier etwas genauer betrachten. Lasst uns diese schwer fassbare, magische, mystische Erfahrung, nach der derart viele Menschen zu suchen scheinen, fasslicher erörtern.

 

Ich möchte den Anfang machen, indem ich feststelle, dass wir es hier mit einer Tücke, wenn nicht gar mit einer Gefahr zu tun haben. Die Gefahr ist zwiefältig. Die erste Gefahr ist, zu denken, es gebe etwas Spezifisches, was man zu tun habe, um erleuchtet zu sein, und dass man, sofern man dies nicht tue, nicht erleuchtet werden könne. Die zweite Gefahr lautet, zu denken, dass es bloß einen einzigen besten Weg nach dort gebe.

 

Werner Erhard schuf vor etwa 25 Jahren die Erhard Seminar Trainings (est), und die Menschen, die sich damit befassten, waren absolut davon überzeugt, dies stelle den raschesten Weg zur Erleuchtung dar. Sie begannen, Menschen dazu zu gewinnen, est zu trainieren, und dies war bei ihnen fast eine dringliche Angelegenheit. Und sofern du die Dringlichkeit nicht erfasstest, schauten sie dich an und sagten: „Du kapierst es einfach nicht.“

 

Ich trug mich in dem est-Programm ein und ich „kapierte es“. Ich wurde derart erleuchtet, dass ich erkannte, dass ich est nicht benötigte, um erleuchtet zu sein – was tatsächlich die est-Leute in Aufregung versetzte, weil sie es gerne gesehen hätten, dass ich die nächste Ebene erreichte und die nächste Ebene des Trainings buchte.

 

est war ein Programm mit unüberschaubar vielen Ebenen. Sobald du einmal in dem Programm drin warst, hattest du dich fast selber aus ihm herauszuziehen. Und sofern du aus ihm heraus gekommen bist, wurde dir durch diejenigen, die nach wie vor drinnen waren, das Gefühl übermittelt, dass du etwas entsetzlich Betrübliches getan habest.

 

Vor vielen Jahren kam Paramahansa Yogananda nach Amerika mit einer Technik für „Selbst-Erkenntnis“, was sein Begriff war und „Erleuchtung“ bedeutete. Wenn du das Selbst erkennst, sagte er, bist du mehr gewahr. Du bist mehr mit der Welt in Frieden. Du bist innerlich heiter, zufrieden, und imstande, die Göttliche Präsenz in dir, wie auch als du, zu erleben.

 

Nun möchte ich gerne, dass ihr versteht, dass ich nichts davon schlechtmachen oder kleinreden möchte. Dies ist alles sehr real, und deswegen hat eine jede Person, die jemals die Meisterschaft errungen hat, den Wunsch an sich gehabt, dies mit anderen Menschen zu teilen. Menschenwesen, die wahrhaftig erleuchtet sind, die wahrhaft gewahr sind (und es gibt viele von ihnen), erleben auf einer tiefen Ebene, dass die meisten von uns von einem Ort des Schmerzes, von extremem Leiden, von emotionalem Aufruhr, von körperlichem Unbehagen her operieren, und dass jene, als Resultat davon, eine ganze Welt, die dem gleich ist, erschaffen. Meister freilich wissen, dass nichts davon notwendig ist. Du kannst es überwinden und dich selber und deine Welt in einer neuen Weise erschaffen. Zuvorderst allerdings hast du zu erkennen Wer Du Bist.

 

Paramahansa Yogananda wusste, wer er war. Er beschrieb sich selber als erleuchtet. Und er war erleuchtet. Er war erleuchtet, weil er sagte, dass er es sei.

 

Ja, ich hasse es, den Bann zu brechen, aber erleuchtet sein ist, zu sagen, dass du es bist. So simpel ist das.

 

Ein faszinierender Mann namens Mahareshi tauchte vor einigen Jahrzehnten auf und verkündete noch einen anderen Pfad zur Erleuchtung. Sein Pfad wurde Transzendentale Meditation, oder kurz: TM, genannt.

 

Nun, ich brachte ein wenig über Transzendentale Meditation in Erfahrung, und ich bekam es von Studierenden mit, die es wieder von anderen Studierenden mitbekommen hatten, die es von anderen Studierenden mitbekommen hatten, die es von dem Meister gezeigt bekommen hatten. Und es gibt unter einigen Leuten in der Bewegung der Transzendentalen Meditation ein gewisses Empfinden stiller Dringlichkeit, weil sie dir zu verstehen geben wollen, dass TM ein Werkzeug ist, welches dir in einer sehr kurzen Zeit Erleuchtung einbringen wird – und dies möchten sie dir gerne zukommen lassen.

 

Es gibt zahlreiche andere Programme darüber hinaus. Zahlreiche Herangehensweisen, zahlreiche Pfade, entwickelt durch zahlreiche Meister. Da ist Dahn Hak, und es gibt das Avatar Training, und wir haben Lifespring, und die Liste hört nicht auf. Welchen Pfad sollten wir alsdann nehmen?

 

Gott sagt: „Keiner ruft Mich, dem nicht geantwortet wird.“ Die Zusage hier ist diejenige, dass ein jeder von uns in der Weise Antworten bekommt, die am Effektivsten auf die Schwingung eingeht, die wir innehalten, die wir erschaffen und in dem Zentrum unseres Seins bei uns tragen.

 

Viele Menschen sind bis zum heutigen Tag durch den Mann namens Buddha inspiriert, und damit zu Buddhisten geworden. Es ist vielleicht gut, die ganze Geschichte von Buddha zu erzählen.

 

Sein Name war Siddharta Gautama. Sein Vater war der Herrscher über ein großes Gebiet, er wollte seinen Sohn von jeder Kenntnis über die äußere Welt abschirmen. Siddharta wurde auf dem Familienanwesen gehalten, eines Tages allerdings wagte er sich über die Mauern hinaus, weil er mehr vom Leben kennenlernen wollte. Er gab seine Reichtümer auf wie auch seine gesamte Familie, trennte sich von seiner Frau und seinen Kindern und verschwand, um sich auf seine Suche nach dem, was wahr war, zu begeben.

 

Unvermittelt begegnete er Menschen, die ungemein großes Leiden durchmachten. Es gab Armut. Es gab Krankheit. Es gab Grausamkeit. Siddharta war sprachlos, und es wurde ihm klar, er wusste es einfach, dass das Leben nicht so bestimmt war zu sein. Was aber, was aber dann war die Wahrheit? Was war der Pfad?

 

Was kann ich tun?“, fragte er sich selber, und er unterzog sich einer Reihe extremer körperlicher und mentaler Disziplinen jeder vorstellbarer Art, darunter Fasten, Ermüdung und Kasteiung. Dies ging über Jahre. Er suchte sich Meister und tat, was sie ihn hießen. Dennoch brachte ihm nichts die Erfahrung von Erleuchtung. Es brachte ihm bloß ein beschwerliches Leben und einen ausgezehrten Körper.

 

Eines Tages sagte Siddharta Gautama: „Ich habe alles versucht. Ich habe all die physischen Disziplinen, all das Training, all die Übungen, das Hungern, die Diäten, all das Fasten und all die Meditation durchgemacht. Jetzt möchte ich mich einfach hier unter diesen Baum setzen und werde nicht mehr aufstehen, so lange, bis ich erleuchtet bin.“

 

Und da saß er nun, und tat nichts. Keine Übungen, keine Meditationen, kein Fasten, nichts. Nun, dies ist für Viele unter uns schwer zu machen, weil wir meinen, es gebe etwas, was wir tun sollten, um erleuchtet zu werden.

 

Plötzlich sprach Siddharta mit einem Ruck: „Ich bin erleuchtet.“ Und die Menschen kamen zu ihm und riefen laut: „Was hast du gemacht? Was hast du getan? Unterweise uns, Meister! Du bist zu dem Buddha geworden, zu dem Erleuchteten Einen. Worin besteht das Geheimnis? Was hast du getan?“

 

Und der Buddha sagte etwas ungemein Außergewöhnliches: „Es gibt nichts, was du zu sein, zu tun oder zu haben hast.“

 

Stellt euch das vor. Nach all dieser Zeit. Nach dem Leben, welches er durchlebt hatte, und nach all dem, was er tat und gesehen hat. Nach all dem Luxus und all der Selbstverleugnung, nachdem er ein seidenes Hemd und dann ein härenes getragen hatte, nachdem er seinen Körper vollauf zufrieden gestellt hatte und ihn dann hatte hungern lassen, nach keiner einzigen spirituellen oder körperlichen Disziplin und daraufhin nach Unmengen von Disziplinen … nach all dieser Zeit erkannte er, dass es nicht um das Tun oder Haben von etwas ging, und dass es nicht um nicht Tun oder um nicht etwas Haben ging. Es handelte sich um den Mittelweg.

 

Es geht schlicht darum, das Leben zu leben, sich an nichts im Besonderen anzuhaften. Nicht angehaftet an deinen Luxus und deine Freuden, und nicht angehaftet an deine Armut und deine Tragödien. Es ging nicht um irgendetwas davon. Es kann sein, sofern du es möchtest, dass es so ist. Es kann sein, sofern es dies ist, was dir passend ist. Es kann sein, sofern dies deinen Pfad darstellt, aber es ist nicht notwendig, etwas im Besonderen zu sein, zu tun oder zu haben.

 

Der Buddha sagte im Grunde genommen: „Ich bin erleuchtet, weil ich bemerkt habe, dass Erleuchtung ist, zu wissen, dass es nichts gibt, was du zu tun hast, um erleuchtet zu sein.“

 

Ist das nicht interessant? Denkt an all die Mühen, die sich Menschen auferlegen, mit jahrelangen Programmen und Ausbildungen, bloß um herauszufinden, dass Erleuchtung ganz und gar nichts einfordert! Du wurdest „erleuchtet“, als du hierherkamst, weil du warst Wer Du Warst.

 

Du warst, du bist, du bist immer gewesen, und du wirst es immer sein – Göttlichkeit Zum Ausdruck Gebracht. Du bist Göttlich, und du weißt schlicht nicht darum. Oder du glaubst es nicht. Oder du hast es vergessen. Erleuchtung handelt von erinnern, von erklären, von zum Ausdruck bringen und erfahren Wer Du Wirklich Bist. Dies ist alles, was irgendein spiritueller Meister jemals getan hat. Lasse dir jeglichen spirituellen Meister in den Kopf kommen, egal wen. Das ist alles, was irgend einer unter ihnen jemals getan hat.

 

Sofern du demnach der Auffassung bist, es gebe einen Pfad zur Erleuchtung, welcher der einzige Pfad ist, welcher der beste Pfad, der rascheste Pfad ist, wirst du augenblicklich erkennen, dass du dich unter Druck fühlst, unter Stress, unter einer verkehrten Dringlichkeit, ja gar voller Aufregung, und dein Ego wird sich unter Umständen zutiefst herbeigezogen fühlen, so viele Menschen wie möglich dazu zu überreden, der Pfad, den du gefunden habest, sei der Pfad, den die Menschen zu erfahren haben.

 

Unversehens wirst du anheben, dich nachgerade nicht wie ein Meister aufzuführen, sondern wie jemand, der unter einem entsetzlichen Ausmaß an Druck und Stress steht, weil es dir kurzerhand eine Menge bedeutet, ob ich „mitbekomme“, was du versuchst mir zu sagen.

 

Sofern du nicht gut aufpasst, wirst du sogar anfangen, dich mit Quoten oder Zielen zu befassen. Du wirst eine gewisse Anzahl anderer Menschen dazu zu bekommen haben, mit dir einer Auffassung zu sein, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr. Und falls du diesen Zielen nicht nachkommst, wirst du meinen, du habest deine Aufgabe nicht gut erledigt.

 

Und doch hat Erleuchtung, sobald alles gesagt und getan ist, nichts mit dem zu tun, was du mit deinem Körper oder deinem Geist anstellst. Sie hat mit dem zu tun, was du mit deiner Seele tust. Sofern du lernst, dich selber und jeden sonst zu lieben, und das Leben selbst bedingungslos zu lieben, wirst du „gewahr“ sein, wirst du „höheres Bewusstsein“ erreicht haben, wirst du „erleuchtet“ sein.

 

Kurz gesagt, du wirst umgewandelt sein. Du wirst handeln als Das Göttliche. Weil Göttlichkeit, in einem Wort gesagt, Liebe ist. Liebe ohne Einengung, Liebe ohne Begrenzung, Liebe ohne Bedingung.

 

Also ist dieser Moment der Moment deiner Befreiung. Du kannst befreit sein von deiner lebenslangen Suche nach Erleuchtung. Du kannst befreit sein von jedwedem Gedanken, dass dies so oder so auszusehen habe … nein, nein, es hat so auszusehen … nein, du hast es über diesen Pfad zu erlangen, durch jenes Programm, durch den weiteren Prozess oder die nächste Aktivität.

 

Du kannst auch so jene Dinge tun, sofern du dich dafür entscheidest, sobald du aber das Gefühl hast, du seist von ihnen gestresst, sobald du dich durch sie unter Druck gesetzt fühlst, wie können sie dann einen Pfad zur Erleuchtung darstellen?

 

Setze dich also heute frei. Höre auf, dermaßen stark an dir zu arbeiten, dass du nicht einmal mehr das Leben selber genießt. Tue das, was für dich funktioniert, sei dir aber sicher, dass es dir Freude bringt und weder dir selber noch einem anderen Menschen Schaden zugefügt. Erleuchtung ist ErFREUung. Sie ist das Ausgießen von Freude in das Leben hinein.

 

Nunmehr hier eine Sache, welche dir meines Erachtens Freude bringen wird. Verbringe den Rest deines Lebens damit, Menschen sich selber zurückzugeben, dass sie sich selber lieben können, und dass es ihnen klar wird, dass es nichts gibt, was ihnen mangelt, dass es nichts gibt, was ihnen fehlt, dass es nichts gibt, was sie benötigen, nichts, was sie nicht sind.

 

Ein gewisser Weg für dich, um zu erfahren, dass du erleuchtet bist, ist, andere Menschen dazu zu veranlassen, zu erkennen, dass sie es sind. Dies ist die Botschaft und dies wird die Unterweisung der Neuen Spiritualität sein. Deswegen ist Namasté zu einem solch machtvollen, zu einem solch bedeutungsvollen und besonderen Austausch an Energie geworden:

 

Der Gott in mir sieht den Gott in dir.“

 

Es gibt nichts mehr, was getan zu werden hat, sofern wir dies wirklich so meinen. Selbstverständlich, sofern wir das sagen, weil es so gut klingt, dann ist eine Menge gegeben, was zu tun ist. Sofern wir es, sobald wir dies sagen, wirklich so meinen …, dann ist das Ringen zu Ende gekommen, dann ist die Suche vorüber, und Erleuchtung, Transformation ist zuguterletzt unser.

 

Mit Liebe,

 

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale … In Gespräche mit Gott, sagt Gott (durch dich als Teil von Gott), dass du ein Botschafter bist, und dass dies nicht eine leichte Berufung darstellt. Was würdest du anderen Menschen sagen, die eine ähnliche Berufung haben?

 

Im Spezifischen, wie hältst du das Feuer der Kreativität laufend am Brennen, im Wissen, dass derart viele Menschen einfach die Botschaft nicht mitbekommen? Und wie fühlst du dich mit anderen Menschen verbunden, während du lange Stunden damit verbringst, zu schreiben und zu erkunden, insbesondere, wo du soeben dabei bist, jene Reise anzutreten, und nicht Menschen (wie mich) um dich hast, die Interesse daran zeigen, was du tust?

 

Hat es für dich jemals eine Zeit gegeben, als, imstande zu sein, in der Öffentlichkeit zu sprechen, einen weit entfernten Traum darstellte, bei dem du dich fragtest, ob du ihn jemals erfüllt bekommen könnest? Meine (völlig irrationale) Angst geht nicht dahin, mich selber zum Narren zu halten (ich bin dort bereits gewesen, ich habe das bereits gemacht), sondern dahin, dass niemand kommt, um mir zuzuhören, oder, noch schlimmer, dass niemand mir irgendwelche Antworten oder Kommentare gibt.

 

Wie bekommst du eine so große Anzahl von Worten in einer relativ kurzen Zeitdauer heraus? Anders gesagt, wie machst du die Berufung, ein Botschafter zu sein, zu einer leichteren? (Unter Umständen habe ich beschieden, ich hätte genügend Irrtümer begangen, und ich würde gerne hören von jemanden, der es zu einem Erfolg bringt.)

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Gut, du hast etliche gute Fragen gestellt. Lass uns einmal eine nach der anderen genauer anschauen …

 

In Gespräche mit Gott, sagt Gott (durch dich als Teil von Gott), dass du ein Botschafter bist, und dass dies nicht eine leichte Berufung darstellt. Was würdest du anderen Menschen sagen, die eine ähnliche Berufung haben?

 

Ich würde sagen: „Gelte dafür, und lasse dich durch nichts davon abhalten.“ Ich würde ebenso sagen: „Aber sei dir gewiss und im Klaren darüber, weswegen du es tust.“

 

Im Spezifischen, wie hältst du das Feuer der Kreativität laufend am Brennen, im Wissen, dass derart viele Menschen einfach die Botschaft nicht mitbekommen?

 

Dies meinte ich, als ich davon sprach: „Sei dir im Klaren, weswegen du es tust.“ GmG gibt uns zu verstehen, dass es bloß einen einzigen Grund gibt, etwas zu tun: zu verkünden und zu erklären, zum Ausdruck zu bringen und zu erfüllen, dazu zu werden und zu erfahren Wer Du Wirklich Bist. „Ein jeder Akt ist ein Akt der Selbstdefinition“, trägt der Dialog vor. Nimm zur Kenntnis, dass nichts davon etwas damit zu tun hat, wie die Menschen darauf eingehen. Und so kann ich dir, mein Freund, sagen, dass ich mir ganz und gar nichts daraus mache, ob Menschen „die Botschaft mitbekommen“ oder nicht. Sofern das meine Sorge wäre, hätte ich niemals 27 Bücher schreiben können. Ich bin nicht ein Botschafter, so, dass andere Menschen die Botschaft begreifen, ich bin ein Botschafter, weil Das es Ist, Wer ich Bin.

 

Ich liebe die Zeilen jenes wunderbaren Liedes … „You’ve got to sing like you don’t need the money, love like you’ve never been hurt, and dance like nobody’s watching …“

 

 

Und wie fühlst du dich mit anderen Menschen verbunden, während du lange Stunden damit verbringst, zu schreiben und zu erkunden, insbesondere, wo du soeben dabei bist, jene Reise anzutreten, und nicht Menschen (wie mich) um dich hast, die Interesse daran zeigen, was du tust?

 

Sich „mit anderen verbunden“ fühlen ist leicht. Tritt einfach aus deinem Haus, gehe stadteinwärts, laufe die Straßen entlang und schaue in die Augen der Menschen. Rufe einen Freund an. Schreibe einem geliebten Menschen einige Zeilen. Sende eine E-Mail. Gehe online. Tue dich mit einer Gemeinschaft zusammen, online oder real. Eine Kirche, eine Gruppe, ein Club. Just so wie jetzt soeben, du kannst zu dem CWG Portal gehen. Erlebe „Verbundensein“ hier! Rede, erörtere, begib dich hin und her in Gespräche mit den Leuten. (Gehe zu www.nealedonaldwalsch.com und schließe dich dort anderen an.) 

 

Es gibt überall Menschen – alle mit dem Wunsch, sich untereinander „verbunden“ zu fühlen. Das wirkliche Mysterium im Leben ist das, bei derart vielen einsamen Menschen da draußen, wie kann es da draußen zu derart vielen einsamen Menschen kommen? Sage einfach Hallo füreinander, um Himmels willen! Verbinde dich!

 

 

Hat es für dich jemals eine Zeit gegeben, als, imstande zu sein, in der Öffentlichkeit zu sprechen, einen weit entfernten Traum darstellte, bei dem du dich fragtest, ob du ihn jemals erfüllt bekommen könnest?

 

Ehrlich gesagt, nein. Ich wusste immer, dass ich eines Tages „da draußen“ sein würde, da draußen am Reden und Sprechen, vom ersten Augenblick meiner Unterhaltungen mit Gott an. Es war bloß eine Frage des wann, und zu wem. Ich hätte bei meiner örtlichen Unity Church vor vier Leuten gesprochen, wenn ich das zu tun gehabt hätte – und tatsächlich habe ich das getan. In den allerersten Tagen, so entsinne ich mich, setzte ich mich mit drei oder vier Leuten zusammen, die hierher kamen und mich reden hören wollten. Wir saßen im Kreis und sprachen recht leise miteinander, aber ich war „da draußen“. Ich teilte die Botschaft mit anderen. Nichts hätte mich davon abhalten können. Nichts kann mich heute davon abhalten.

 

Meine (völlig irrationale) Angst geht nicht dahin, mich selber zum Narren zu halten (ich bin dort bereits gewesen, ich habe das bereits gemacht), sondern dahin, dass niemand kommt, um mir zuzuhören, oder, noch schlimmer, dass niemand mir irgendwelche Antworten oder Kommentare gibt.

 

Wie ich bereits sagte, habe ich vor drei oder vier Leuten gesprochen. Sofern eine einzige Person aufkreuzt, bin ich da um dorthin zu gehen. Weil mein Job nicht lautet, ein Publikum anzuziehen und zu vermehren, mein Job ist, Bewusstsein zu heben. Ich kann dies tun, einerlei wie viele Menschen da sind. Eine einzige Person ist hinlänglich, um das zu tun. Was keine Kommentare und keine Fragen angeht - alles was da von Bedeutung ist, ist, mir selber zu sagen, dass, so wie ich die Dinge ausgesprochen habe, alles tadellos klar dargelegt war! Ich lächle, sofern es zu keinen Fragen kommt. „Wow“, sage ich zu meinem Publikum, „ich muss das wirklich gut hinbekommen haben. Keine einzige Frage! Yuppie!“

 

 

Wie bekommst du eine so große Anzahl von Wörtern in einer relativ kurzen Zeitdauer heraus?

 

Indem ich rasch rede.

 

Anders gesagt, wie machst du die Berufung, ein Botschafter zu sein, zu einer leichteren?

 

Es gibt nichts Schwieriges daran, sofern du dir nichts daraus machst, was passiert und wenn du nicht darin „investiert“ hast, wie es sich herausstellen und was dabei herauskommen wird. Du hast zu singen, wie wenn du kein Geld brauchst. Zu tanzen, wie wenn niemand zusieht. Und deine Botschaft zu versenden, wie wenn es keine Rolle spielt, ob man sie „kapiert“ oder nicht.

 

Entsinne dich immer: Der Zweck, irgendetwas zu tun, heißt nicht, Eindruck zu machen, oder eine Erwiderung vonseiten irgendeines Menschen hervorzubringen. Es gilt dir, zu verkünden und dir selber zu erklären, zu veranschaulichen und für dich selber zu erfahren, wer du bist. Es gibt keinen anderen Grund, irgendetwas zu tun. Das gesamte Leben ist ein Prozess der Selbst-Erkenntnis. Es geht hier nichts anderes vor sich. Wir denken, es gehe etwas anderes vor sich, das aber ist nicht der Fall.

 

In Liebe

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf einen drei-tägigen Retreat über 'GmG über Beziehungen'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 732 [13.1.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [14.1.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=732

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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