GmG # 735

GmG Wöchentliches Bulletin # 735

 

3.2.2017 

 

Eine Stimme in der Wildnis ...

EINE AUFFALLEND ALTE IDEE ÜBER 

WER UND WAS DAS 'SELBST' IST

 

 

 

In den nächsten paar Monaten wird dieser Platz hier dafür genutzt werden, – eine Botschaft nach der anderen – die Botschaften, metaphysischen Prinzipien und den spirituellen Sinngehalt des Materials zu erkunden, welche in den mehr als 3 000 Seiten der Gespräche mit Gott-Dialoge zu finden sind. Diese Serie von Bemerkungen und Deutungen soll unterbreitet werden, verbunden mit meiner ununterbrochen bekundeten Erklärung: Ich könnte bei alledem verkehrt liegen.

 

Neale schreibt diese neuen Worte regelmäßig, und sie werden eher nicht auf wöchentlicher Basis veröffentlicht werden, sodass es sein kann, dass andere Thematiken eingeschoben werden, damit jede Woche etwas Neues dabei ist ….

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

GmG dargelegt / Fortsetzung No. 8 : Was ist das Selbst?

 

In meinem letzten Fortsetzungsbeitrag trug ich vor, dass für mich „Meisterschaft“ bestimmt ist als „der vollste Ausdruck der Fülle meines Seins.“ Das meint, der völlige Ausdruck der Gesamtheit meines Selbst.

 

Damit ich freilich erkenne und bemerke, dass ich eine solche Erfahrung gehabt hatte, hätte ich zu wissen (und hätte ich in der Lage zu sein, es meinem Geist darzulegen), was mein „Selbst“ ist.

 

Was ist das Selbst, was ich in Fülle zum Ausdruck zu bringen suche? Lasst uns dies nun genauer betrachten.

 

Die Gedanken, die hier nun folgen, sind nicht meine eigenen, sondern vielmehr die Verständnisse, welche mir in meinen Gesprächen mit Gott zugekommen sind. Es besteht für niemanden eine Notwendigkeit, es für wahr zu halten, dass ich tatsächlich Gespräche mit Gott geführt habe, um das folgende im einzelnen zu erörtern.

 

Während mir meine eigenen Gespräche mit Gott klar werden ließen, dass wir alle die ganze Zeit Gespräche mit Gott führen und sie schier als etwas anderes bezeichnen (wir heißen sie Momente der „Inspiration“. Oder „weibliche Intuition“. Oder einen „übersinnlichen Treffer“. Oder eine „helle Idee“. Oder eine „tiefe Einsicht“. Oder eine „Epiphanie“. Wir nennen die Resultate derartiger Zusammenkünfte „Zufallsfund“ oder „Koinzidenz“ oder „Zufall“.), können wir sie vollauf abstreiten und auch so etliche Blicke auf einige der Anschauungen in der GmG-Bücherreihe werfen. Dies tun wir hier … versuche daher nicht, dich in der Frage oder der Auseinandersetzung darüber, ob ich wirklich mit Dem Göttlichen gesprochen habe, zu verheddern, und richte deinen Blick einfach darauf, was ich in Anspruch nehme, von meinem Erleben in Erfahrung gebracht zu haben, egal was es deiner Auffassung nach gewesen sei.

 

Ich begreife mich selber als eine Individuation der Göttlichkeit, als einen Ausdruck Gottes, als eine Singularisierung Der Singularität. Es gibt keine Getrenntheit zwischen mir und Gott, ebenso wenig eine Differenz, ausgenommen die des Ausmaßes. Um es einfach zu sagen, Gott und Ich sind eins.

 

Dies bringt eine interessante Frage auf. Werde ich zurecht der Irrlehre angeklagt? Sind Leute, die glauben, sie seien göttlich, nichts anderes als irre Geistesgestörte? Sind sie, noch schlimmer, Glaubensabtrünnige?

 

Ich fragte mich das. Also machte ich mich an etliche Recherche dran. Ich wollte herausfinden, was religiöse und spirituelle Quellen zu dem Thema zu sagen hatten. Was ich gefunden habe …

 

Jesaia 41, 23 – „Verkündiget uns, was hernach kommen wird, so wollen wir merken, dass ihr Götter seid. Wohlan, tut Gutes oder Schaden, so wollen wir davon reden und miteinander schauen.“

 

Psalm 82, 6: „Ich habe wohl gesagt: 'Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten.'“

 

Joh. 10, 34: „Jesus antwortet ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: 'Ich habe gesagt: Ihr seid Götter.'?“

 

Der indische Philosoph Adi Shankara (788-820 n.Chr.) - er war im Großen und Ganzen verantwortlich für das anfängliche Auslegen und die Konsolidierung der Advaita Vedanta – schrieb in seinem berühmten Werk 'Vivekachudamant': „Brahma ist die einzige Wahrheit, die räumlich-zeitliche Welt ist eine Illusion, und letztgültig ist Brahma und das individuelle Selbst.“

 

Sri Swami Krishnananda Saraswati Maharaj (25. April 1922 – 23. Nov. 2001), ein zeitgenössischer Hindu-Heiliger: „Gott existiert; es ist einzig ein Gott da; die Essenz des Menschen ist Gott.“

 

Dem Buddhismus gemäß gibt es letztlich so etwas wie ein „Selbst“, unabhängig von dem Rest des Universums, nicht (die Doktrin des anatta). Demnach kehren Menschen, sofern ich gewisse buddhistische Denkschulen korrekt verstehe, in darauf folgenden Lebenszeiten in einer von sechs Formen zur Erde zurück, deren letzte als Devas bezeichnet wird … was verschiedentlich als Gotte oder Gottheiten übersetzt wird.

 

Derweil redet der antike chinesische Wissenszweig des Taoismus von Verkörperlichung und Pragmatik, er befasst sich mit Übungen, um die Natürliche Ordnung in sich selber zu verwirklichen. Taoisten glauben, dass der Mensch ein Mikrokosmos für das Universum ist.

 

Hermetik ist eine Zusammenstellung philosphischer und religiöser Glaubensvorstellungen oder der Gnosis, vornehmlich auf den hellenistischen ägyptischen pseudoepigraphischen Schriften fußend, welche Hermes Trismegistus zugesprochen werden. Die Hermetik lehrt, dass es einen transzendenten Gott gibt, Das Alles, oder die eine „Ursache“, an der wir, und das gesamte Universum, teil haben.

 

Die Konzeption wurde zum erstenmal in der Smaragdgrünen Schrifttafel des Hermes Trismegistus unterbreitet, mit den berühmt gewordenen Worten: „Das, was Unten ist, korrespondiert mit dem, was Oben ist, und das, was Oben ist, korrespondiert mit dem, was Unten ist, um die Wunder des Einen Dings zuwege zu bringen.“

 

Und im Sufismus, einer esoterischen Form des Islam, wurde die Lehre „Es gibt keinen Gott außer Gott“ vor langer Zeit umgewandelt in Es gibt nichts als Gott. Was mich zu … nun … zu Gott macht.

 

Die Anschauung, dass ich Eins mit Gott bin, ist mithin nicht neu – und selbstverständlich sprach der GmG-Dialog niemals davon, sie sei neu. Ich wollte es aber mit anderen Quellen gegenlesen, schlicht um zu sehen, ob ich - ohne es zu merken - „es mir einfach so ausdenke“. Es stellt sich heraus, dass ich mich, wenn es denn so wäre, nicht in schlechter Gesellschaft befinde.

 

Dies also beantwortet für mich eine der – wie ich sie genannt habe – Vier Fundamentalen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Wo bin ich? Wieso bin ich, wo ich bin? Was habe ich vor, damit anzufangen?

 

Ich habe beobachtet, dass viele Menschen ihr ganzes Leben durchlaufen und sich jene Fragen nie stellen. Ich hatte nicht die Absicht, dies zu tun. Was auch immer daraus werden wird, ich hatte nicht die Absicht, dies zu tun. Daher möchte ich in der nächsten Fortsetzung unserer Reihe – aus der Abteilung Wozu Immer Es Auch Gut Sein Mag – euch meine Antwort auf die zweite Frage mitteilen und erörtern. 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale … 

 

Wie kann ich Gott hören, sodass ich wie du ein Buch schreiben kann? 

Deine Freundin, Joan.

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Meine liebe Joan ... Es gibt viele, viele Wege, dein eigenes Gespräch mit Gott zu führen. Gottes Botschaften kommen nicht immer in Form von Worten, die du in einem Buch niederschreiben kannst. Sie kommen ab und an als Gefühle zu uns. Zu anderen Zeiten als bildlicher Ausdruck oder als Bilder. Wieder zu anderen Zeiten als beifällige Gedanken oder unerwartete Emotionen.

 

Gottes Botschaften können in der Form einer gelegentlichen Äußerung eines Freundes zu uns kommen, dem wir zufällig auf der Straße begegnen, oder in der Form des Gedichttextes beim nächsten Lied, was du hörst, oder in der Form einer Werbetafel, die dir zufällig in den Blick gerät, während du die Straße entlangfährst, oder in der Form der überraschenden Erscheinung eines Adlers, der majestätisch am Himmel in den Höhen schwebt, oder in der Form eines Gewahrseins, das dich erreicht, während du unter der Dusche stehst, oder eines Gefühls, das dich überkommt, während du Liebe machst.

 

Mache dir keine Sorgen darüber, ein Buch zu schreiben. Dies ist nicht der Zweck der Mitteilungen Gottes. Lasse dein Leben das „Buch“ sein, das du schreibst. Lebe das Skript deiner Tage und Nächte.

 

In Liebe

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> Hinweis auf einen drei-tägigen Retreat über 'GmG über Beziehungen'

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch's ... „God's Message to the World: You've Got Me All Wrong

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 735 [3.2.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [4.2.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=735

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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