GmG # 750

GmG Wöchentliches Bulletin # 750

 

19.5.2017 

 

 

 

 

DIE AUSSEHEN-FALLE

Ein Essay von Neale Donald Walsh

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Es ist verblüffend, wie viele Leute in der Falle gefangen sind, sich zutiefst Sorgen zu machen, wie die Dinge für andere Menschen aussehen. Das Erscheinungsbild aufrechterhalten ist für Etliche zu einer Obsession geworden. Viele unter uns geben gar unser eigenes Glücklichsein (oder unsere Chance dazu) auf, um in den Augen der Anderen weiterhin „gut auszusehen“. Dies geht über traurig hinaus. Es ist tragisch.

 

Es ist tragisch, weil alles, was wir haben, die Zeit Unseres Lebens ist. Sie ist die essenzielle Gabe. Sie ist der Schatz der Schätze. Und sie ist nicht endlos, sondern begrenzt. In der Tat, sie kann in jedem Augenblick zu Ende gehen.

 

Im Verlaufe dieser Zeit Unseres Lebens sollten wir die Zeit unseres Lebens haben. Stattdessen leben Viele unter uns ein Leben von abgestumpfter Hinnahme – und etliche leben ein Leben von stiller Hoffnungslosigkeit. Am Warten, am Warten, auf was, wir wissen es nicht. Einfach auf etwas, auf irgendetwas, auf etwas anderes denn das, was momentan vonstatten geht, oder zumindest etwas reicheres, volleres, erhabeneres. Weil es etwas gibt, was uns abgeht, und weil wir es nicht wagen, es zu bezeichnen, anderenfalls würde der Name selber uns zur Strecke bringen.

 

Es ist selbstverständlich – es ist die Liebe. Uns mangelt es an Liebe, und wir ersterben im Inneren. Uns mangelt es an jemandem ZUM Lieben, und uns mangelt es an jemandem, der uns liebt. Und wer uns abgeht im Uns-Lieben, ist - das ist die höchste Ironie - wir selber.

 

So wir es nicht für möglich finden, uns genau so, wie wir sind, zu lieben, und genau so, wie wir gerne „aufkreuzen“ würden, sofern wir tun könnten, was immer wir wollten, zu lieben - tun wir anstelle dessen, was „Andere“ uns gerne tun sehen möchten, darum, uns die Liebe zuzuziehen, nach der wir so verzweifelt lechzen. Wir zollen dem, wie wir aussehen, die allerhöchste Beachtung.

 

Ich heiße dies Die Aussehen-Falle. In ihr sind wir dermaßen eingeengt in unserem Denken, dermaßen verheddert in unseren Erscheinungsbildern, dermaßen gefangengesetzt in unserem Outlook, dass wir gar keine Zukunftsperspektiven mehr haben. Wir können aus unserem selbstgemachten Gefängnis nicht heraus blicken. Wir können nicht über die Wände unserer eigenen Bedürftigkeit nach Bestätigung hinweg schauen.

 

Die Aussehen-Falle bindet die Menschen an die Unbeweglichkeit dessen, was Andere für sie entscheiden. Sie zurrt sie fest, sie begrenzt ihre Bescheide, ändert dramatisch ihren Kurs, und alldies im Namen von 'anderen Menschen gefallen', selbst dann, wenn dabei das eigene Selbst nie zufrieden gestellt ist und wird. In der Zwischenzeit, da geht die Zeit – jener kostbarste unter allen Schätzen des Lebens – zur Neige.

 

Du wirst diesen Tag niemals mehr unter den Augen haben. Du wirst diese Woche, diesen Monat, dieses Jahr niemals mehr sehen. Du wirst diese Zeit und diesen Zeitpunkt einzig während des Moments, wo du ihn lebst, zu sehen bekommen. Sei dir alsdann gewiss, dass du dabei BIST, „ihn zu leben“. Gib dir große Mühe, ihn nicht umzubringen. Es wird nach dem Tod Zeit genug geben, um Sterben zu erleben. Es ist jetzt die Zeit da, um Leben zu erleben. Es ist jetzt die Zeit, aus der Aussehen-Fallen fortzuspringen.

 

 

Springe frei, meine Seele! Springe frei, springe frei!

Und gib mich, jetzt im Augenblick, mir zurück.

Ich möchte nicht die Zeit sehen, welche ich nahm,

Um mich zu ärgern und zu strapazieren, wie ich aussehe.

Ich werde diese Tage nicht wieder haben.

Denn dies ist Jetzt, und das war Damals.

 

Was vergangen ist, ist vorüber, wiewohl ist nicht alles verloren.

Ich möchte diesen Tag erfassen, vergiss die Kosten.

Ich möchte diese Zeit ergreifen, vergiss den Preis.

Ich möchte dieses Jetzt anpacken, und die Würfel werfen!

Mein Spiel ist gewonnen, bereits vor dem Wurf,

Denn nun bin ich der Boss geworden!

 

Mein Leben ist mein Eigen, ist meine Entscheidungen, ist mein.

Ich möchte Stellung nehmen, ich möchte die Linie ziehen.

Nicht mehr! Nicht mehr möchte ich dir die Macht gewähren,

Zu beeinflussen, was ich tue.

Nicht mehr! Nicht mehr werde ich von mir weg halten

Die selbigen Dinge, die mich freisetzen!

 

An diesem Tag erhebe ich erneut Anspruch auf meine Wahl.

An diesem Tag gebe ich mir selbst eine Stimme.

Und wie ich dir aussehe, ist nicht

Was mich umtreibt, und also hast du nicht mehr

Weitere Macht, sie über mich auszuüben.

Mein Gott, es ist wahr! Ich habe mich befreit!

 

 

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Spring free, my soul! Spring free, spring free!

And give me back, right now, to me.

I shall not see the time I took

To fret and stress o'er how I look.

I shall not have these days again.

For this is Now, and that is Then.

 

What's gone is past, yet all's not lost.

I'll seize this day, forget the cost.

I'll seize this time, forget the price.

I'll seize this Now, and throw the dice!

My gamble's won before the toss,

For now I have become the boss!

 

My life's my own, my choices, mine.

I'll take a stand, I'll draw the line.

No more! No more will I grant you

The power to influence what I do.

No more! No more I'll keep from me

The very things that set me free!

 

This day I claim again my choice.

This day I give myself a voice.

And how I look to you is not

Of my concern, und so you've got

No more power to wield o'er me.

My God, it's true! I've set me free!

 

 

 

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Hi Neale … Genau genommen habe ich etliche Fragen, aber ich möchte mit einer anfangen. Ich habe deine Bücher und diejenigen von ‚Esther und Jerry Hicks‘ gelesen, unter anderen. Ich verstehe und glaube an den Prozess. Ich habe keinerlei Zweifel an irgendwelchen Aussagen des Materials, welches ich gelesen habe, all das auf einer verstandesmäßigen Ebene. Und nun möchte ich es gerne in meinem Sein spüren. Es wirklich inwendig in mir fühlen, dass ich sein kann, dass ich jede Sache, die ich mir wähle, haben kann. Hast du irgendwelche Empfehlungen, wie dies zu machen ist? Teil 2: (wenn ich noch eine Frage stellen darf?) Ich begreife es, dass man in Übereinstimmung mit dem, was man bittet, sein muss, also etwa - sich freudig fühlen, enthusiastisch sein, etc. Wie lange bleibt man in jener Schwingung, bis die Wünsche manifestiert sind? Derweilen es großartig ist, in anhaltender Freude zu leben, gibt es Augenblicke, bei welchen wir oft verfließen und zurückfallen. Nimmt uns dies zum Quadrat Eins auf der Schwingungsspur zurück?? Mit segensreichen Grüßen.

 

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Lieber Freund, was den Teil 1 angeht, HABE ich in der Tat Vorschläge, wie dies anzugehen ist. Und ich hasse es, wie eine „Werbung“ für mich selber zu klingen … aber du hast gefragt, und ich habe offen heraus zu antworten: Der rascheste Weg, den ich kenne, den Materialien, über welche Esther Hicks schreibt, und welche du in Gespräche mit Gott findest, den Schub zu geben, in deinem Leben eine so und so geartete Realität zu haben, ist, dir ‚Glücklicher als Gott‘, ein wundervolles Buch mit einer Unmenge praktischer Tipps just zu dieser Frage, als Lektüre herzunehmen! Du kannst es bei Amazon bestellen. Ich verspreche dir, das ist ein Buch, bei dem du froh sein wirst, es zu lesen! Es ist die Art von Buch, welche du liebend gerne an ein Dutzend Freunde weitergegeben sehen möchtest.

 

Zur Beantwortung von Teil 2: Nein, du hast nicht zu Quadrat Eins zurückzugehen, wenn du dich zeitweilig in einer schlechten Stimmung befindest. Kümmere dich nicht einmal darum. Was wirklich zählt, ist die Art der Stimmung, in der du zuallermeist ist. Es ist die Art der Energie, die du üblicherweise bereitstellst und ausgibst, und welche dir, entschieden öfters als nicht, entströmt, welche von Belang ist, und welche langanhaltende Resultate zeitigt. Du kannst nicht – und du musst es nicht – herumlaufen und in jeder Minute deines Lebens eine jede Stimmung nachverfolgen. Also mache dir keine Sorgen über einen „schlechten Tag“ oder einen herben Moment. Halte dich die meiste Zeit am positiv Denken, und, „die meiste Zeit“ über wirst du bemerken, wie das Leben gut für dich läuft!

 

In Liebe und mit Umarmen, 

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen kommenden HOME WITH GOD Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 750 [19.5.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [20.5.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=750

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

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