GmG # 752

GmG Wöchentliches Bulletin # 752

 

2.6.2017 

 

Eine Stimme in der Wildnis …

KANNST DU DEIN EIGENES GESPRÄCH

MIT GOTT FÜHREN?

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Ich bin kürzlich zurückgekehrt und war sieben Tage auf Reisen; ich brachte, ausgehend von meinem Zuhause in Oregon, die Botschaft der Gespräche mit Gott in persona zu den Menschen über den Kontinent und über den Atlantik. Und wieder einmal erlebe ich, dass es, wenn es denn eine einzige Frage gibt, die ich mehr als andere gestellt bekomme, während ich überall auf Menschen treffe, dann ist es die:

 

Kann ich mein eigenes Gespräch mit Gott haben? Wie mache ich das? Ist es sogar möglich? Oder ist es einfach etwas, was dir und anderen erlesenen Leuten zugekommen ist?“

 

Und ihr kennt meine Antwort selbstverständlich. Nein, es ist nicht etwas, was einfach mir passierte. Und, ja, es ist jedem möglich, sein eigenes Gespräch mit Gott zu haben. In Wirklichkeit hat jeder sein eigenes Gespräch mit Gott zu jeder Zeit. Man nennt es bloß anders.

 

Ich bin mir bewusst, dass diese Antwort einen Haken schlägt um die anfängliche und hauptsächliche, um die sachbezogene und passende Frage – welche selbstverständlich lautet, ob es so etwas wie „Gott“ gibt.

 

Ich glaube, so etwas ist existent, und, dass das, was die Menschen über Tausende Jahre debattiert und erörtert haben, nicht darum ging, ob solch ein Phänomen existiert, sondern, wie es zu bestimmen ist, wie es zu heißen, und wie es zu nutzen ist – sofern es denn – ja, in der Tat – „in Gebrauch genommen“ werden kann.

 

Erhebung um Erhebung, Jahr um Jahr, Kultur um Kultur, Land um Land bezeugen auf der ganzen Welt, dass die Mehrheit der Menschheit auf unserem Planeten einen Glauben innehat, dass eine Art Höherer Macht existiert. Was das angeht scheinen die Dinge so - wir vermögen uns nicht über die Natur jener Kraft zu einigen, nicht über ihre Beschaffenheiten, ihre Zusammenstellung, über ihre Nutzbarkeit (falls es eine gibt), nicht über ihr Ansinnen (sofern sie denn über ein hinreichendes Maß an Bewusstsein verfügt, um überhaupt eine Absicht zu haben), nicht über ihre Zwecksetzung (falls sie denn eine hat), nicht über ihr Ziel oder Vorhaben oder Bestreben (falls denn welche vorhanden sind), und nicht über ihren Ort in unserem Leben (falls es einen dafür gibt).

 

Ist sie schlicht ein physischer Aspekt unseres Universums, mit dem wir fertig zu werden haben, oder ist es eine Kraft und eine Quelle, mit der wir in Verkehr treten können, voller Zweck und Vorhaben, und dabei unterdessen vorhersagbare und schlüssige Resultate zeitigend? 

 

Die Schwierigkeit beim Herangehen an eine solche Erörterung darüber ist, dass es keine Möglichkeit gibt, eine These, welche die zweite Aussage in dem Satz von oben stützt, empirisch zu verifizieren oder wissenschaftlich glaubhaft zu machen. Es ist gleichsam, als würde man Anstalten machen, zu beweisen, dass Blau blau ist.

 

Entschuldigt mal, aber … wer sagte das denn? Was veranlasst, dass dies zutreffend ist? Ist es deswegen, weil jeder damit einverstanden ist? Ist es unser allgemeines Verständnis, da jeder den Bescheid erteilt hat, es sei so?

 

Wenn wir sechs Kreiden von je unterschiedlicher Farbe hochhalten, und Etliche aus dem Publikum bitten, auf diejenige zu zeigen, die blau ist, wird dann jeder auf die gleiche zeigen?

 

Wenn wir sechs Anschauungen über Gott, jede von anderer Beschaffenheit, hochhalten, und Etliche aus einem Publikum bitten, auf jene zu zeigen, die real und wirklich ist, wird dann jeder auf die gleiche zeigen?

 

Was macht Blau blau, und Gott Gott? Ist es schlicht, weil wir sagten, es sei so?

 

Wir werden dies hier an der Stelle natürlich nicht einer Lösung zuführen. Die Menschen haben versucht, Andere dazu zu bringen, bei der Frage nach Gott mit ihnen einer Auffassung zu sein, dies auf die eine oder andere Weise, bis ihnen im Gesicht blau wurde.

 

Ich habe meinen Gesichtspunkt dazu, falls ich aber nicht imstande bin, dich zu überzeugen, mir beizustimmen, werde ich nicht entmutigt werden oder darin enden, traurig zu sein oder in ein Empfinden … na ja … von Trübsinn münden.

 

Ebenso wenig werde ich die Dinge mit euch debattieren und sie auskaspern, so lange, bis wir beide rot sehen. Nun wirst du vielleicht sagen, mir gehe dabei die verstandesmäßige Traute ab, mich an einer solchen Debatte zu beteiligen. Etliche könnten mich gar gelb heißen. Aber ich bin einfach nicht willens, in all diese grauen Areale hineinzugelangen. Dies ist eine Blaupause für Unheil und Katastrophales.

 

(Es tut mir leid, ich musste das tun. Ich bin in dieser Art Humor neu … ich bin hier grün … das also, nun, das färbt meine ganze Herangehensweise ein. Aber ich möchte jetzt damit aufhören, weil ich erkenne, ich habe es ein wenig zu weit getrieben. Um festen Boden unter den Füßen zu haben, dies ist nicht das, was du schwülstigen Stil [engl. 'purple prose'] nennst. Ich bin mir im Klaren, mit dem, was ich momentan schreibe, werde ich keine blauen Bänder bekommen. Und ich bin mir sicher, dass du dich dabei nicht wie ein Schneekönig gefreut hast [engl. 'to be tickled pink']. Tatsache ist, wenn du dies weiter treibst, wirst du womöglich weiß und bleich werden. Aber warte mal! Bei all dem gibt es ein silbernes Band. Ich bin hier eiskalt erwischt worden [engl. 'to get caught red-handed'], und du könntest meine Widerwilligkeit, meine Glaubensüberzeugungen zu verteidigen, dafür nutzen, gegen mich zu stimmen [engl. 'to blackball'] … geltend machend, ich würde nicht glauben, was ich meinen Aussagen nach glaube, und ich sei ein Scharlatan. Und du wärest nicht der erste, der mich dessen beschuldigt. Ich meine, solch eine Beschuldigung wäre nicht voll und ganz aus dem Blauen gegriffen …)

 

Nachdem all dies nun (betrüblicherweise) zum Ausdruck gebracht worden ist … möchte ich diesen Ort in den vor uns liegenden Tagen dafür nutzen, euch zu zeigen, wie ihr es erleben könnt, euer eigenes Gespräch mit Gott zu haben (ein Jeder führt ein solches, aber nicht Jeder erlebt dies als das) und wie ihr zusehen könnt, dass es eurem Leben direkten Nutzen verschafft, und dies in 7 leichten Schritten.

 

Findet euch also hier in der nächsten Woche wieder ein, während ich euch dies weitergebe. Und noch einmal – dies wird kein Wortstreit oder keine Debatte sein, keine Analyse oder Ermittlung, darüber, ob ein Gott da ist oder nicht. Ihr könnt euch, wenn ihr mögt, darüber in euren Kommentaren streiten, meine vor uns liegenden Rubriken freilich werden nicht in jene Richtung gehen. Falls du also nicht mit meiner Prämisse, dass Gott existiert, einverstanden bist, wird es dir unter Umständen eher daran gelegen sein, die nächsten 7 Beiträge auszulassen. 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale.

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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… Briefe an Neale ...

 

Ich mochte die Lektüre von GmG sehr, und nach wie vor höre ich mir die Audio-Version davon im Auto an. Ich habe via E-Mail mit dem Theoretischen Physiker und Autor Fred Alan Wolf korrespondiert und ihm einige Fragen gestellt, die mir im Hinblick auf etliche Thematiken der Quantenmechanik Kopfzerbrechen bereiteten. Ich möchte dir gerne einige Fragen stellen, die darauf via GmG Bezug nehmen. 

#1. Woher kommen Gefühle (sind sie spontan und kommen sie nirgendwoher oder erzeugen wir sie)? 

#2. Sind wir im Eigentlichen am Erschaffen, oder fällt in jedem Augenblick des Jetzt eine endlose Möglichkeit an Schöpfungen vor, und gestalten wir sie einfach kraft unserer Gedanken und Gefühle um?

#3. Gedanke, Wort und Tat sind die Schöpfungswerkzeuge. Sind Gefühle schlicht die Angaben, die jemand vonseiten der Seele übermittelt bekommt, oder handelt es sich dabei ebenfalls um ein Schöpfungswerkzeug? 

Mit freundlichem Dank, Elliott.

 

 

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Danke, Elliott, für die faszinierenden Fragen. Hier mein Einvernehmen.

 

# 1. Es hängt davon ab, was du unter „Gefühlen“ meinst. Falls du „Emotionen“ meinst, so erschaffen wir sie. Wir erschaffen sie aufgrund unserer Gedanken, die wiederum auf unserer Wahrheit fußen, welche wiederum auf unseren Daten fußt – auf den Daten, die im Geist über jede bestimmte Begebenheit, die wir miterleben oder mit der wir befasst sind, aufbewahrt werden. Alldies wird sorgfältig und wunderbar dargelegt in dem Buch 'Wenn sich alles ändert, ändere alles', dort in der Erkundung der Mechanik des Geistes. Falls du andererseits über pure Gefühle redest – sprich, über die Art und Weise, wie du über eine Sache innen und in aller Tiefe fühlst … dies sind die Schwingungen der Seele. GmG sagt: „Gefühle sind die Sprache der Seele“. Sie sind die Seele, auf dem Weg, dir zu sagen, was für dich wahr ist.

 

#2. Das Buch 'Glücklicher als Gott' legt dar, dass das zweite stimmt. In Wahrheit sind wir außerstande, irgendwas zu „erschaffen“, da bereits alles erschaffen ist und da in jedem Augenblick ein endloses Feld an Möglichkeiten existiert. Wir langen schlicht in jenes Feld der Möglichkeiten hinein und „selektieren“ die Realität oder die Begebenheit, die wir gegenwärtig gerne erfahren möchten. So wie du es vorträgst, tun wir dies mit unseren Gedanken und Gefühlen, das meint, wie wir einem einzigen bestimmten Aspekt der Letztlichen Realität Aufmerksamkeit zollen und wie wir damit das zu uns her magnetisieren, was und wie wir unserem Leben entgegentreten und es „erschaffen“.

 

#3. Es ist beides. Gefühle sind sehr wohl ein Schöpfungswerkzeug, und sie fallen unter die Kategorie von Gedanken. Sprich, ein Gefühl ist nichts als ein Gedanke einer Emotion. Sobald die Datenangaben unseres Geistes ausgeweitet worden sind, um die Sprache der Seele mit zu umfassen (das meint, die Angaben, die die Seele über den laufenden Augenblick und über das Gesamt des Lebens bei sich trägt), stellen jene Daten unsere gegenwärtige Wahrheit her, aus der sich unser Denken über das Hier und Jetzt erhebt. So wie in der Erkundung der Mechanik des Geistes, zu finden in 'Wenn alles sich ändert, ändere alles', dargelegt, erzeugt jener Gedanke Emotion, welche Erfahrung hervorruft, aus der heraus dasjenige in Erscheinung tritt, was wir unsere „Realität“ nennen. Gefühle sind das, womit die Seele über das Leben und über einen jeden Aspekt von ihm, welcher Sich jetzt soeben Selbst wiedergibt, kenntlich vertraut ist.

 

Ich hoffe, dies ist dir beim Verständnis hilfreich.

 

In Liebe und mit Umarmen, 

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen kommenden HOME WITH GOD Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 752 [2.6.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [3.6.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=752

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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