GmG # 754

GmG Wöchentliches Bulletin # 754

 

16.6.2017 

 

 

 

 

Eine Stimme in der Wildnis …

SCHRITT #2 und #3 IM DEIN EIGENES GESPRÄCH 

MIT GOTT FÜHREN

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Wie ich bereits in dem ersten Eintrag in dieser Artikelserie gesagt habe, bin ich viele Male gefragt worden, wie Menschen ein Gespräch mit Gott für sich selber haben können, und also habe ich mir meine eigene Erfahrung sorgfältig angeschaut und bin auf eine Art informellen Sieben-Schritte-Prozess gekommen, um den Menschen in ihrem Bestreben beizustehen.

 

Ich habe bereits dargelegt, dass der erste Schritt der ist, die Möglichkeit einzuräumen, dass so etwas stattfinden kann, dass Menschen tatsächlich Gespräche mit Gott haben können; schlicht und einfach schließlich zu bejahen, dass diese Dinge nicht bloß möglich sind, sondern dass sie sich jetzt im Augenblick und momentan abspielen, und dass sie sich immer im Laufe des Erlebens der Menschheit begeben haben.

 

Um dies als eine Möglichkeit aufrechtzuerhalten, wird man nachgerade die Existenz eines Gottes als eine Möglichkeit aufrechtzuerhalten haben. Deswegen heiße ich Schritt Eins: Möglichkeit.

 

So wir nun zu dem zweiten Schritt voranrücken … sind wir aufgefordert, uns in den Kreis jener Seinswesen mit einzuschließen, die wir für wert erachten, derartige Erlebnisse zu haben.

 

Beispielsweise ist es uns bereits klar, dass Menschen Gespräche mit Gott geführt hatten. Moses gibt an, er habe mit Gott gesprochen, und Viele glauben ihm. Mohammed sagte, er habe es getan, und Viele glauben ihm, der Buddha sagte, er habe es getan, und Viele glauben ihm, Joseph Smith sagte, er habe es getan, und Viele glauben ihm. Diese Menschen und andere hatten die eine oder andere Art persönlicher Offenbarung, die ihnen das Empfinden übermittelte, durch die Hand Gottes berührt worden zu sein.

 

Jesus sagte, er spreche zu Gott, und er ging so weit und brachte zum Ausdruck, dass er und sein Vater Eins seien. Viele glauben ihm. Krishna, desgleichen, wurde zu verstehen gegeben, Gott zu sein, Gott, der zum Menschen gemacht worden ist. Dies ist das Letztendliche im „Reden mit Gott“. Dies ist wenn der „Gesprächsführende“ und das „Gesprochene“ Eins werden. Wenn derjenige, der die Unterhaltung führt, und derjenige, mit dem man sich unterhält, Ein Und Der Selbe sind.

 

Wir haben also bereits Kenntnis davon, dass etliche Menschen diese Art Erfahrungen erlebt haben. Weswegen also sollten wir es nicht können?

 

Nun, weil wir oft der Auffassung sind, dass diejenigen, die wir erwähnt haben, irgendwie besser sind als wir. Sie sind heiliger oder sie sind weiser, sie sind reiner oder sie sind etwas, was wir nicht sind. Fakt demgegenüber ist, dass sie nichts sind, was wir nicht sind. Demnach heißt der zweite Schritt des Vorganges, der uns zu unserem eigenen Gespräch mit Gott führt, unser eigenes Wertsein anzuerkennen – dass ich ganz einfach ebenso wertvoll bin, durch Gott angesprochen zu werden, wie jedermann sonst.

 

Also nenne ich Schritt Zwei: Wertsein.

 

Der dritte Schritt bei dem Vorgang ist der, sich zu einem Ort der Bereitwilligkeit, solche Botschaften zu empfangen, zu begeben – und dies hat sich in Verhaltensweisen niederzuschlagen, welche das Willigsein dartun.

 

Beispielsweise setze ich mich jeden Tag etliche Minuten zur stillen Besinnung beiseite. Ich halte mein Leben nicht so am Laufen, als hätte ich keine Zeit, dies zu tun. Ich zeige eine Bereitwilligkeit her, eine derartige Verbindung vonseiten Gottes in Empfang zu nehmen, indem ich hinreichend Zeit, dass sie sich begeben mag, vorhalte und bereitstelle, und indem ich meine Umgebungen derart gestalte, dass jene es gestatten, dass sich so etwas begibt.

 

In meinem eigenen Fall, da stehe ich morgens auf und versuche klar und deutlich, etliche Zeit zum Denken und Schreiben zuzubringen, bevor ich irgend etwas anderes tue. An manchen Morgen stehe ich früh um halb fünf Uhr auf, und an manchen Morgen ist es näher an halb sechs oder halb sieben, Zumeist allerdings ist es, bevor oder während die Sonne aufgeht. Und ich sehe jene Zeit für mich selber vor, stille zu sein. Womöglich schreibe ich dieses oder jenes hin, vielleicht lese ich etwas, oder es kann sein, ich meditiere an der Stelle.

 

(Man hat sich nicht in ein spezielles Zimmer oder zu einer bestimmten Örtlichkeit zu begeben, nicht, sich hinzusetzen und eine Kerze anzuzünden oder die eine oder andere spezielle Musik aufzulegen, um zu meditieren. Wenn man das tut, ist das schön, aber es ist nicht notwendig. Man kann überall meditieren. Just dort wo du gerade bist, weil du dich entscheidest zu meditieren, kannst du das tun. Im Bett liegend, unmittelbar nach dem du wach geworden bist. In der Küche stehend, während der Kaffee aufgebrüht wird. In deinem Lieblings-Lehnstuhl am Sitzen.)

 

Und Meditation hat nicht ein bestimmtes Ausmaß an Zeit in Anspruch zu nehmen, und sie hat nicht ein bestimmtes Aussehen zu haben. Sie kann einfach in wenigen raschen Momenten statthaben, und das Aussehen einer behutsamen Betrachtung oder eines Nachdenkens an sich haben – indes ein Denken von der Ebene der Seele her, nicht von der Ebene des Geistes her. Dies ist im Grunde genommen überhaupt nicht Denken, sondern stilles Besinnen … schlicht in deinem Geist „stille“ sein.

 

Es steht geschrieben: „Sei still, und wisse, dass Ich Gott bin.“

 

Wie auch immer es für dich aussieht, arbeite zehn Minuten davon in deinen alltäglichen Ablauf hinein, und du wirst überrascht sein, wie leicht es ist, „Zeit zum Meditieren zu finden“.

 

Bei mir ist es nicht jeden Tag gleich. Aber ich gebe mir jeden Morgen Zeit, mit meiner Seele alleine zu sein, und die meisten Menschen tun dies nicht. Sofern ich jene Zeit am Morgen verabsäume … sofern mir das Leben dies an einem bestimmten Tag nicht zulässt, dann stelle ich sicher, dass ich im Laufe jenes Tages etliche Zeit finde, um einfach EINZUHALTEN – einfach einen Moment lang zu stoppen – und mir selbst und sei es bloß zehn Sekunden des Friedens zuzureichen.

 

Dies bezeichne ich als „Stoppende Meditation“.

 

Das ist, wenn du einfach aufhörst mit allem, was du soeben tust, schlicht für 10-Gesegnete-Sekunden, und nichts tust. Während du abwäschst. Während du unter der Dusche stehst.

 

Was ich soeben geschildert habe, ist unüblich, ich bin betrübt, dies sagen zu müssen. Die meisten Menschen leben ihr ganzes Leben, und vielleicht geben sie ihrem Geist ein oder zweimal in einem Monat eine Auszeit. Sie werden inspiriert, lesen ein Buch – „Ich möchte es mal versuchen“ – nach drei Tagen ist der Ruhezeitraum allerdings vorüber und sie kehren zum „regulären Leben“ zurück.

 

Sofern dies freilich zu einem regulären Teil des „regulären Lebens“ wird, sofern du dir jeden Tag eine Zeit hernimmst, um mit deiner Seele in Verbindung zu treten, so wirst du nach wenigen Tagen herausbekommen, dass du die „Gespräche mit Gott“, um die du gebeten hast, führst. Denn Gott redet in den Räumen zwischen unseren Gedanken, nicht im Laufe unserer Gedanken.

 

Oder besser noch sollte ich sagen, dass Gott die ganze Zeit redet, dass wir Gott aber in den Räumen zwischen unseren Gedanken besser hören können. Und zwischen unseren Handlungen, Ja?

 

Dementsprechend bezeichne ich Schritt Drei als: Bereitwilligkeit.

 

Schlicht willens sein, Gott zu vernehmen – und jenes aufzeigen, indem du dir jeden Tag etliche heilige Momente beigibst, schier zum Zuhören.

 

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale.

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale … 

Über all die Jahre habe ich alle Bücher darüber gelesen, wie manifestieren geht, und verschiedentlich war ich im Manifestieren recht gut, derzeit allerdings befinde ich mich in einem Zeitraum, wo es den Anschein hat, als vermochte ich weder Arbeit noch Geld zu manifestieren. Was mache ich derzeit nicht richtig? …. Mit freundlichen Grüßen, 

Cathrine Moller.

 

 

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Liebe Catherine … Mein Vorschlag lautet: Höre auf, dich auf das scharf zu stellen, was nicht geschieht, und hebe an, dich auf das, was ist, zu fokussieren. Nutze diese „freie Zeit“, um etwas zu tun, wozu dich deine Seele aufruft. Du hast irgendwas zu tun, stimmt das nicht? Ich meine, du kannst nicht den ganzen Tag herumsitzen und dir die Wand ansehen, ja? Tue demnach etwas, wozu dich deine Seele aufruft.

 

Der göttliche Geist [spirit] von dir hat lange Zeit Anläufe um Anläufe unternommen, sich auszudenken, wie er dich zu den Augenblicken hinzuschaffen vermag, dass es dir etwas Notwendiges ist, der Glückseligkeit deines Herzens und dem Anliegen deiner Seele hinterherzugehen. Verdinge dich dieser Bewandtnis, und die Zeit wird dahinfliegen. UND … das könnte dich unbeabsichtigterweise zu deiner nächsten Karriere oder zum nächsten Job geleiten! (Seltsamere Dinge sind bereits passiert …) SODANN … wisse, dass nunmehr deine nächste vollkommene Lebens-Chance und all das Geld, was du nötig hast, zu dir her kommt. Sprich dies jeden Tag, aber und abermals – ein ganzes Jahr lang, falls du das musst.

 

Gib niemals auf. Gib niemals den Gedanken auf. „Meine perfekte Lebens-Chance, und das ganze Geld, was ich brauche, ist derzeit auf dem Weg zu mir.“ Ich wünsche dir alles Gute.

In Liebe und mit Umarmen, 

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen kommenden HOME WITH GOD Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 754 [16.6.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [17.6.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=754

 

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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