GmG # 756

GmG Wöchentliches Bulletin # 756

 

30.6.2017 

 

 

 

 

Die zehn Illusionen ...

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Die grundlegende These von 'Gemeinschaft mit Gott' lautet, dass die Welt eine Reihe von großen Illusionen auslebt. Das sind, so sagt es das Buch, die Zehn Illusionen der Menschen. In diesem vorliegenden Persönlichen Kommentar möchte ich euch meine Erfahrung und meine Sicht auf diese Illusionen mitteilen. Die Liste der Illusionen kann in dem Buch eingesehen werden. 

 

'Gemeinschaft mit Gott' sagt, dass ... 

 

DIE ERSTE ILLUSION DER MENSCHEN DIE ILLUSION DER BEDÜRFTIGKEIT ist. 

 

Wir stellen uns vor, dass Bedürftigkeit Existiert. Weil wir uns dies vorstellen, stellen wir uns einen Gott vor, der Bedürfnisse hat. 

 

Im Universum existiert ein derartiger Gott nicht, aber wir denken, dass er existiert, und dass UNSER Gott dieser Gott ist. Die Vorstellung, dass Bedürftigkeit Existiert, ist ein faszinierender Gedanke, aber er hat mit der Letztlichen Realität nichts zu tun. 

 

In der Letztlichen Realität ist alles einfach. Die Dinge existieren in der ISTHEIT. Das was IST, IST, und das, was NICHT ist, ist NICHT, und nichts, was IST, braucht oder benötigt das, was NICHT ist. Ja, in der Tat, in der Letztlichen Wahrheit gibt es NICHTS, was NICHT ist, da alles, was IST, IST. Das umfasst alles, was möglicherweise SEIN kann. 

 

Für etwas, was NICHT ist, ist es nicht möglich, zu SEIN, weil es, sofern es in irgendeiner Weise entwickelt oder gedacht werden kann, sodann etwas ist, was IST - da Gedanken Dinge sind. Und wenn es damit einen Teil der ISTHEIT ist, kann es nicht etwas sein, was NICHT ist. 

 

Unter dieser Wahrheit ist es für Das Was IST nicht möglich, etwas zu "brauchen". Es hat alles, was es womöglich braucht, weil es alles IST, was es womöglich haben könnte. Die Vorstellung, dass Bedürftigkeit Existiert, ist eine Illusion. 

 

Und die Vorstellung, dass GOTT etwas braucht, ist ebenfalls nicht bloß eine Illusion, sondern eine seltsame dazuhin. Denn, falls Gott Gott ist, so wie wir es verstehen, dass Gott sei, ist der schiere Gedanke eines Gottes, der etwas braucht, bereits an der Oberfläche verrückt. Er ist extrem unlogisch, außer, unsere Definition und unser Verständnis Gottes sind inkorrekt. 

 

Nun, die Vorstellung, dass Gott etwas braucht, ist kein kleiner Gedanke. Er bohrt meilenweite Löcher in praktisch jeder größeren Theologie auf dem Planeten. Weil sich, falls Gott nichts braucht, Gott in keinem Mangelzustand befindet. Und ein Gott, der nichts will, war für unsere irdischen Religionen etwas Unmögliches, es sich vorzustellen. 

 

Dennoch ist dies die wahre Natur der Gottheit. Gott will und braucht nichts. 

 

Dies ändert alles - von Den Zehn Geboten an -, wie schon bereits der gelegentliche Student der Theologie einsehen muss. 

 

 

DIE ZWEITE ILLUSION DER MENSCHEN HEISST, DASS VERSAGEN EXISTIERT 

 

Selbstverständlich kann Versagen nicht existieren, sofern Bedürftigkeit nicht existiert, weil, sofern Das Eine Seinswesen nichts braucht, insofern als es IST und infolgedessen Alles HAT, kann es nicht "versagen", IRGENDWAS zu sein, zu tun oder zu haben. 

 

Infolgedessen existiert Versagen nicht. Es gibt bloß Erfahrungen im Leben, die WIR "Versagen" nennen, auf der Grundlage von Beurteilungen, die wir ausgesprochen haben, ebenso wie auf der Grundlage von tiefen Missverständnissen, die wir eben genau über Wer Wir Sind innehielten. 

 

Lasst uns das mal eine Minute lang anschauen. 

 

Sofern Wer Wir Sind Gott ist, leuchtet hernach ein, dass wir bei nichts "versagen" können. Alles, was wir tun, muss ein Akt der Reinen Schöpfung durch den Reinsten Schöpfer sein, und infolgedessen Vollkommen sein. Alle Schöpfung ist vollkommen, und alle Ergebnisse sind vollkommen, weil es nichts gibt, was Die ISTHEIT braucht oder will. 

 

Falls wir uns dessen nicht erinnern - falls wir, in unserem Zustand der menschlichen Amnesie, diese Letztliche Wahrheit vergessen -, könnte es danach aussehen, als würde "Unvollkommenheit" existieren. Diese Illusion würde sodann scheinen, als wäre sie real, und etliche von uns würden sie ein "Versagen" nennen. In unserer Realität hat etwas darin "versagt", vollkommen zu sein, genauso wie es ist. Was indes würde eine Sache dazu veranlassen, "unvollkommen" zu sein? Etwas müsste fehlend oder fehlerhaft sein, oder etwa nicht? Und Gott fehlt und will nichts. Infolgedessen IST VERSAGEN ETWAS RELATIVES, relativ zu wer und was jemand sich vorstellt zu sein. 

 

Wenn du dir vorstellst, Gott zu sein, ist fortan alles, was du erschaffst, perfekt und ohne Schwachstelle, Versagen oder Bedürftigkeit hin oder her, weil du es erschaffen hast. Der schiere Akt der Schöpfung macht es perfekt, weil es unmöglich ist, etwas zu erschaffen, dem etwas fehlt - da Gott Alles ist Was Ist, und weil infolgedessen das Konzept, dass etwas "fehlt", nicht Teil der Letztlichen Realität ist und sein kann. 

 

Mit der Abwesenheit von Bedürftigkeit geht die Abwesenheit von Versagen einher. 

 

Das wird im allgemeinen nicht verstanden. Die menschliche Gesellschaft hat schwere Zeiten hinter sich, sich selbst in dieses Konzept einzuwickeln. Jene Menschen, die es voll und ganz willkommen geheißen haben, sind Meister geworden. 

 

 

ILLUSION # 3 LAUTET: TRENNUNG EXISTIERT 

 

Sobald wir uns vorstellen, dass wir in der Lage sind, auf der Grundlage unserer Befähigung, nicht unseren Bedürfnissen zu begegnen, dass wir also in der Lage sind, zu versagen, erfahren wir uns selbst als von Gott getrennt - denn wir wissen automatisch und fraglos, dass Gott bei nichts versagen kann. Da wir erfahren, dass WIR versagt haben, schließen wir daraus, dass wir etwas "anderes als Gott" sein müssen. 

 

"Anders als" ist ein großer Satz. Er setzt voraus, dass es mehr als EINEN von Dem Was Ist gibt. Diese Voraussetzung ist falsch. Sie ist inakkurat. Es gibt einzig Ein Ding, und alle Dinge sind Teil des Einen Dinges Was Ist. 

 

In der Welt unserer Illusion wissen wir darum nicht. Wir stellen uns vor, es gebe allerhand Dinge, die voneinander getrennt sind, und wir spielen diese Vorstellung in unserer Augenblick-für-Augenblick-Erfahrung aus. Wir denken, es gebe etwas "anderes als" unser Göttliches Selbst, und, dass WIR DAVON EIN TEIL SIND. 

 

Die Vorstellung der Trennung ist der größte einzelne Stolperstein dafür, ein Leben des Friedens, der Harmonie und des Glückes zu leben, von dem wir, wie wir sagen, geträumt haben. 

 

In meinem Leben erlebe ich das jeden Tag. Ich sehe Andere im Schmerz, und ich fühle ihn nicht. Ich sehe die Welt in Schwierigkeiten, und ich heile sie nicht. Ich nehme Menschen, Orte und Dinge wahr, so, als wären sie von mir getrennt - und derart gehe ich mit ihnen um. 

 

Ich würde ganz bestimmt nie so mit der Erde oder mit meinem Besitz und sicherlich nicht mit anderen Menschen umgehen, wie ich es tue, falls ich dächte, dass jene Menschen und Dinge ich sind, und dass ich sie sei. Falls ich dächte, das, was ich Anderen antue, tue ich mir selbst an, würden viele - vielleicht die meisten - meiner Verhaltensweisen wegfallen. 

 

 

DIE VIERTE ILLUSION LAUTET, DASS UNGENÜGENDHEIT EXISTIERT 

 

Da wir uns selbst als getrennt von Gott und als getrennt voneinander gedacht haben, haben wir gefolgert, dass es von allem "nicht genug" gibt, um damit auszukommen. Bevor wir in die Illusion der Trennung eingetreten sind, hatten wir die unmittelbare Erfahrung, dass es nicht genug gibt. Für EINEN gibt es immerzu genug. 

 

Sobald jedoch einer von uns was immer er anschaut aufzuteilen hat, in diesem Augenblick gelangen wir zu der Vorstellung, dass unsere Portion "nicht ausreichend" sei. Das ist eine Illusion, schlicht und einfach. Für mich war das allerdings eine machtvolle Illusion, eine, deren Auswirkung praktisch die Hälfte meines Lebens bestimmt hat. 

 

Zunächst einmal, eine Sache kann nicht "ungenügend" sein, sobald Wer Ich Bin nichts will und braucht. Jedoch selbst dann, wenn ich mir vorstellte, dass ich etwas WILL und BRAUCHE, hätte ich mir vorzustellen, dass es mehr als Einen von mir gibt, um zu folgern, dass es für mich "nicht genug" ist. 

 

Es ist leicht zu sehen, wie eine Illusion auf der ferneren aufbaut. Ohne die ersten drei Illusionen wäre die vierte Illusion unmöglich. Und ohne die vierte Illusion wäre desgleichen die fünfte unmöglich. 

 

 

DIE FÜNFTE ILLUSION LAUTET, DASS ERFORDERNIS EXISTIERT 

 

Es gibt nur eine einzige Sache, an die ich denke, wenn ich mich in die Illusion, dass es "nicht genug" gibt, einlasse. Ich habe zu denken, dass es für mich möglich ist, "genug" zu haben, und dass es etwas gibt, was ich tun kann, um sicherzustellen, dass ich "genug" habe. Es gibt etwas, was "genug haben" NÖTIG HAT. Es muss etwas geben, was ich sein, tun oder haben kann, um mich für die Hinlänglichkeit zu qualifizieren. Alles, was ich zu tun habe, ist, mir einen Reim darüber zu machen, was Erfordernis ist. 

 

Oh, nebenbei gesagt, weil ich mir vorstelle, dass ich durch das Leben angefordert werde, bestimmte Dinge zu sein, zu tun und zu haben, um den "Stoff, von dem es nicht genug gibt", zu haben, bin ich in die Gepflogenheit hineingeraten, ebenfalls von DIR zu verlangen, bestimmte Dinge zu haben, sofern du einige Dinge, die ich habe, haben möchtest - wie etwa Liebe, Macht, Geld, oder alle jene Dinge, von denen es nicht genug gibt. 

 

Damit ist durch die menschliche Rasse ein System des "Voll bezahlen oder Mach dich davon" aufgestellt worden - und nicht bloß in den Handelsbeziehungen. Dieses Szenario spielt sich querbeet über die menschliche Landschaft aus. Und all das leitet sich aus der fünften Illusion ab. 

 

 

DIE SECHSTE ILLUSION LAUTET, DASS URTEIL EXISTIERT 

 

Die Logik für die Beurteilung im Universum ist makellos - SOFERN wir die ersten fünf Illusionen akzeptieren und als Wahr willkommen heißen. Denn, falls es etwas wie Erfordernis gibt, wie werden wir wissen, ob jemand dem Erfordernis NACHGEKOMMEN ist? Ein System der Beurteilung MUSS installiert werden, damit diese Bestimmung getroffen werden kann. 

 

Auf der Grundlage dieser Logik haben wir in unserem Geist einen Gott geschaffen, der uns beurteilt, und wir haben in unserem Leben auf der Erde ein Beurteilungssystem geschaffen - oder dasjenige, was wir mitunter als Justizsystem bezeichnen -, um, in beiden Fällen, sicherzustellen, dass der Erforderlichkeit auf unserer Seite nachgekommen worden ist, genug von dem Stoff von Was Es Nicht Genug gibt zu bekommen. 

 

Im Falle von Gott stellen wir uns vor, dass das einen "Platz im Himmel" bedeutet. Das ist etwas, was wir uns zu "verdienen" haben, weil es "nicht genug" Plätze gibt, damit jeder und alle damit zurechtkommen. 

 

Gott indes allein weiß, was dieses Erfordernis darstellt. Es ändert sich von der einen Religion zur anderen, von Zeit zu Zeit und von Ort zu Ort. Vermutlich verändert es sich auch von Planet zu Planet. 

 

Das alles kann sehr verwirrend werden, aber es hält die menschliche Rasse auf ihren Zehen. Unglücklicherweise nicht im Hinblick darauf, was die Menschen tun, sondern zum Wenigsten im Hinblick darauf, wie viel sie sich Sorgen machen darüber, was sie getan haben. 

 

 

VERDAMMUNG IST DIE SIEBTE ILLUSION 

 

Selbstverständlich, seit ein System der Verurteilung eingerichtet ist, muss es eine Entlohnung für Jene geben, die beurteilt wurden, dem Erfordernis nachgekommen zu sein, und muss es eine Strafe für Jene geben, bei denen das nicht der Fall ist. 

 

Infolgedessen sind wir mit der Vorstellung dahergekommen, dass Verdammung Existiert. In meinem eigenen Leben war das für mich sehr nützlich. Da ich mir vorstelle, dass Gott uns verdammt (dafür, den Bedürfnissen, die Er nie hatte, nicht nachgekommen zu sein, und dafür, Ihm die Dinge nicht gegeben zu haben, die Er nie anforderte), stelle ich mir vor, dass ich in der Lage sein sollte, das Gleiche ebenfalls mit meinen Nachbarn zu tun. 

 

Also habe ich mich zusammengetan, um eine kräftig Werthaftes ausstellende Gesellschaft zu erschaffen, die Menschen zu Straffreiheit verdammt - die sie manchmal zum Tode verurteilt, und die Gott zur Rechtfertigung dafür hernimmt. Es ist "Gottes Gesetz", sage ich zu mir selbst. Auge um Auge, Zahn um Zahn. 

 

Ein derartiges "Gesetz" wurde von Gott nie ersonnen, das hat mir allerdings nichts ausgemacht. Meine Illusion erlaubte mir zu denken, dass ein solches Gesetz ersonnen wurde. Das ist meine Story und daran bin ich festgemacht. 

 

 

DIE ACHTE ILLUSION LAUTET, DASS BEDINGTEIT EXISTIERT 

 

Es gibt keine Gegebenheit im Universum, in der die ISTHEIT nicht existiert. Die ISTHEIT ist eben das - was IST. Und Was IST, IST schlicht, unter allen Bedingungen. Sprich, es gibt keine Bedingung, unter der Es NICHT ist. Bedingtheit existiert infolgedessen als die innewohnende Natur der Dinge nicht. 

 

Nichtsdestoweniger, wir stellen uns vor, dass sie existiert. Denn, falls Verdammung Existiert, scheint es, dass es irgend eine "Bedingung" geben muss, unter der wir nicht in Ordnung sind. Diese Bedingung wird annonciert und offen gelegt, sobald ein Urteil ausgefertigt wird, ob oder ob wir nicht dem Erfordernis nachgekommen sind, genug von dem Stoff zu bekommen, von dem es eine Unzulänglichkeit gibt. 

 

Eine Illusion folgt der anderen, folgt einer weiteren, einer weiteren, erschafft eine Matrix von miteinander verwobenen Einbildungen; keine von ihnen hat mit der Letztlichen Realität etwas zu tun. 

 

In meinem eigenen Leben habe ich die Illusion der Bedingtheit als Entschuldigung dafür hergenommen, um meiner Liebe Bedingungen hinzuzufügen. "Ich liebe dich, FALLS ...." wurde ein großes Spiel, was ich gespielt habe. Und ich spielte es, weil ich glaubte, dass dies das Spiel ist, was Gott mit mir gespielt hat. 

 

Erst als ich bemerkte, dass Bedingtheit als ein Teil Gottes - und infolgedessen nicht als ein Teil des Lebens, auch nicht als ein Teil von mir - nicht existiert, war ich in der Lage, mich von der Illusion abzukehren. Ich war dann in der Lage, mit ihr zu leben, jedoch nicht in ihr - was eine gänzlich andere Sache darstellt. Als ich in der Illusion lebte, dachte ich in aller Gewissheit, dass .... 

 

 

ÜBERLEGENHEIT EXISTIERT ..... 

 

... das indes ist die Neunte Illusion. Eine Sache kann sich selbst gegenüber nicht überlegen sein, und, falls es nur Einen von uns gibt, existiert Überlegenheit nicht. 

 

Mein eigener Kommentar über diese Illusion ist für mich recht schmerzlich, denn ich habe mich selbst vorgestellt, als wäre ich gegenüber vielen Anderen in zahlreichen Augenblicken meines Lebens überlegen. Für mich allzuviele, um mich dabei wohlzufühlen. Selbst heute noch allzuviele, während ich es besser weiß. 

 

Ja, diese Illusion hat mich gepackt, hat mich wirklich gepackt, mächtig gepackt. Sie war die schwierigste, von der ich mich wegbegeben habe. Sie war die schwerste, sie los zu lassen. 

 

Urteil - Verdammung - Bedingtheit - Überlegenheit. Bruder, was waren sie doch für ein Teil in meinem Leben. 

 

Der Meister indes unterhält keine dieser Illusionen als Teil seiner Realität. Der Meister kennt Wer Wir Alle Sind, und Was Wir Alle Sind, und definitionsgemäß beseitigt er die Möglichkeit von Überlegenheit aus unserem Einzelnen Vereinten Ausdruck und der dementsprechenden Erfahrung. 

 

Der Meister schaut auf niemanden herunter. Der Meister wird weder verurteilen noch verdammen. Der Meister liebt ohne Bedingung, nicht bloß andere Menschen, sondern das Leben Selbst und alles IM Leben. Denn der Meister weiß, dass alles im Leben in ihm ist, weil er das IST, was das Leben ist, und weil es nichts gibt, was das Leben IST, welches er nicht ist. 

 

Das zu verstehen ist geringe Bewandtnis. Es ändert alles. Es macht Ärger, Verwundung, Enttäuschung, Rache, Verdammung und Überlegenheit unmöglich. 

 

Diese Dinge sind bloß in der Welt unserer Illusion möglich. Und die Welt unserer Illusion ist nur möglich, sofern wir ihr gegenüber unwissend sind. Sprich, sofern wir unsere Welt als eine Illusion ERKENNEN, wird fortan das, was an ihr illusorisch ist, entschwinden, und das, was gesehen wird, ist dasjenige, was Real ist. Was "ist" ist, was IST. 

 

 

DIE ZEHNTE ILLUSION LAUTET, DASS UNWISSENHEIT EXISTIERT 

 

Diese Illusion besagt, dass du nicht weißt, dass der ganze Rest davon eine Illusion ist. Nicht bloß, dass du NICHT weißt, sondern, dass du nicht wissen kannst. Das meint, weil du gegenüber der Wahrheit von was IST unwissend bist. 

 

Jedoch ist diese Unwissenheit eine Illusion. Sie ist nicht Real. Wäre Unwissenheit Real, dann wäre was Real ist, nicht Real, denn du könntest Es nicht Erkennen, und indes, die einzige Sache, die Real ist, ist etwas, was du Erkennen kannst. 

 

Per Definition ist das "Unerkennbare" nicht das Reale. Das kann es nicht sein. Alle Dinge, die Real sind, sind Erkennbar. Entsinne dich dessen immer. Alle Dinge, die Real sind, sind letztlich Erkennbar. Sie müssen das sein. Anderenfalls können sie nicht Real sein. 

 

Infolgedessen existiert Unwissenheit nicht. Sie ist eine Illusion.

 

Vielleicht denkst du jetzt, während du die Schlussausführungen der Lektüre dieses Kommentars liest, dass du nicht die Hälfte dessen, wovon ich hier rede, "kennst". Du kennst das aber. Auf einer bestimmten tiefen Ebene kennst du es nicht nur, sondern du WEISST, dass du es dir vertraut ist. 

 

Erfasse jetzt diese Wahrheit, und heiße sie willkommen, mache sie zu einem Teil deiner Hier-und-Jetzt-Erfahrung. Sobald du das tust, nimmst du den ersten Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft, den ersten Schritt auf dem Pfad zur GEMEINSCHAFT MIT GOTT.

 

Mit Umarmen,

 

Neale.

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale … 

Als Rückfluss auf einen früheren Beitrag, den du geschrieben hast, mit dem Titel „Schmerz und Leiden sind nicht das gleiche“ überkam mich ein großer Friede. Zu den kürzlichen Schwierigkeiten, die offenbar wurden, gehörten bei mir Verlassenheit und schmerzerfüllter Verlust in starken persönlichen Beziehungen. Ich lerne hinzu, den Schmerz der Trennung ohne das Leid des Schmerzes der Trennung zu verspüren. Ein derart machtvolles Phänomen – die körperliche Verlagerung eines anderen Menschen, den du zutiefst liebst, aus deiner Gegenwart heraus – als einen wohltuenden Segen zu betrachten, bei dem es ums Lernen geht (es gibt bei diesem Szenario scharenweise Dinge hinzuzulernen, ich habe kaum die Oberfläche angekratzt!), ist verblüffenderweise läuternd. Ich hoffe, gut hinzuzulernen und schwankende Beziehungen in geringerem Maße emotional zu bekunden. Gleichwohl, ich weiß, das Muster wird sich wiederholen, so lange, bis ich diesen Unterrichtseinheiten in meinem Leben nachkomme.

 

Trennung als einen Segen erachten und Licht und Liebe zu der anderen Seite hinsenden, das erfüllt mich ebenfalls mit Licht und Liebe … und Friede lässt sich ein wenig nieder, so, wie Leiden ein Stück weit abklingt. Dir, herzlichen Dank. Wieder einmal bringt deine Botschaft die Glocken sprichwörtlich zum Läuten … viele Segenswünsche an dich und an die GmG-Gemeinschaft. In Friede und Liebe,

DJ Corbin.

 

 

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Liebe DJ: Ich bin von deinem Brief sehr gerührt und möchte dir danken, dass du dir die Zeit genommen hast, ihn auf den Weg zu bringen. Auch ich habe in meinem Leben den Verlust eines zutiefst geliebten Nahestehenden erlitten, und das geschah mehr als ein Mal. Beziehungen von romantischer Natur sind sehr, sehr knifflig. Sie sind im „n-ten“ Grad herausfordernd – und dennoch bringen sie uns allen die größte Freude. So wie es meine wunderbare Gattin, die amerikanische Dichterin Em Claire, lächelnderweise zum Ausdruck bringt: „Beziehungen sind nicht für Weicheier.“ Sie vermögen uns indes des Lebens allerhöchste Vergütung darzubieten, und ja, des Öfteren tun sie das, und sie reichen uns eine herrliche Bühne dar, um auf ihr die Erfahrung unserer höchsten Träume zu gründen. Nicht pur die Erfahrung von „Liebe“ in unserem Leben (welches wunderbar genug ist), sondern das Erleben unseres Wahren Selbst in all seinen gloriosen Manifestationen. Wie etwa Freundlichkeit, Geduld, Mitempfinden, Verständnis, Vergebung, Freundschaft … und zahlreiche andere Aspekte der Göttlichkeit.

 

Solltest du, DJ – oder auch ein Jeder, der dies hier liest –, jenen besonderen Part des Gespräche mit Gott-Materials, das sich speziell mit Beziehungen befasst, noch einmal durchlesen mögen, dann lade ich dich zur neuerlichen Lektüre des Kapitels 8 von GmG Buch Eins ein. An der Stelle lässt sich ein füglicher Anfang machen.

 

Danke, dass du mir geschrieben hast, DJ. Deine Bemerkungen haben mich berührt, und ich bin schier dankbar, wenn etwas, was ich in 'Die Heilige Erfahrung' niedergeschrieben habe, dein Leben in positiver Weise erfasst hat. Ich hoffe, dass sich Jeder dieses wunderbare, kostenlose Buch per Download besorgen wird.

Mit Umarmen, 

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen kommenden HOME WITH GOD Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 756 [30.6.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [1.7.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=756

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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