GmG # 758

GmG Wöchentliches Bulletin # 758

 

14.7.2017 

 

 

 

 

Wie können wir unsere Welt ändern?

 

 

 

 

 

 

Eine Anmerkung von Neale

 

Meine lieben Freunde,

 

Gibt es für die Pattsituation 'Nordkorea-USA' eine Lösung? Ja, die gibt es. Indes ist die Sachlage, vor der heute die Menschheit steht, die, dass wir unaufhörlich Anstalten machen, jedes größere menschliche Problem von jedweder Ebene her zu lösen, außer von der her, auf der die Problemlage existiert.

 

Das Problem, welchem sich die Menschheit gegenübersieht, ist kein politisches. Kein ökonomisches, und kein militärisches Problem. Es ist ein spirituelles Problem, und es kann ausschließlich durch spirituelle Mittel gelöst werden. Es hat mit dem zu tun, an was wir zutiefst glauben, und wir werden es für ungemein schwer befinden, das Leben auf unserem Planeten zu verwandeln, sofern wir nicht willens sind, unsere Glaubensvorstellungen auf unserem Planeten zu verändern, aus dem Grunde - Glaubensvorstellungen bringen Verhalten hervor.

 

Zuvörderst unter den Glaubensvorstellungen, welche unser gegenwärtiges Menschen-Verhalten erzeugen, ist unser Glaube an Trennung als ein fundamentaler Aspekt des Lebens. Dieser Glaube hat seine Wurzeln in der Getrenntheits-Theologie der Menschheit. Eine Mehrheit der Menschheit glaubt, dass eine Art Höhere Macht existiert, unsere Trennungs-Theologie indes hält fest, dass wir von dieser Höheren Macht abgesondert sind. Sie ist „dort drüben“, und wir sind „hier drüben“.

 

Dies wäre nicht so schlimm, sofern es hier begänne und hier endete, aber das tut es nicht. Eine Theologie der Trennung zeitigt eine Trennungs-Kosmologie: die Anschauung, dass alles von allem weiteren getrennt ist.

 

Und eine Getrenntheits-Kosmologie bringt eine Trennungs-Psychologie hervor. Das meint, einen psychologischen Gesichtspunkt, der besagt, dass ich hier bin, und dass du dort bist. 

 

Und eine Getrenntheits-Psychologie zeitigt eine Getrenntheits-Soziologie: die Idee, dass jede Ansammlung solcher Einheiten (jede Familie, jede Kultur, jeder Staat, jede Nation, jede Religion, jede Partei) getrennt von allen anderen ist (wenn nicht gar besser als alle anderen).

  

Und eine Getrenntheits-Soziologie stellt eine Trennungs-Pathologie her: pathologische Verhaltensweisen der Selbstzerstörung, anzusehen durch die gesamte Menschenhistorie hindurch.

 

Wir tun einander Dinge an, welche wir uns niemals angetan sehen wollen, und wir sind imstande, dieses zu tun, da wir uns selber als getrennt von einander sehen.

 

Unsere Auffassungen darüber ändern - das ist eine gewaltige Anweisung, zugegeben. Es ist allerdings nicht annähernd so groß, wie es gewöhnlich gesehen worden ist. Wir sind nunmehr mehr imstande, Ideen und Verständnisse in Betracht zu nehmen, sie uns anzueignen und miteinander zu teilen, welche unserer Spezies vor wenigen Generationen gänzlich außer Sicht gelegen haben, in Anbetracht unseres damals beschränkten Fassungsvermögens und unserer damaligen technologischen Leistungsfähigkeiten. Der kollektive Sinn der Menschheit ist nun förmlich reifer, und unsere Technologien haben sich ausgeweitet. Wir tragen das Wissen von der Welt in unserem Handinneren bei uns. Und wir verbreiten Ideen rund um die Welt mittels der Berührung eines Bildschirms.

 

Alles was wir zu tun brauchen ist – die Anschauungen zu wechseln und zu ändern, welche wir verbreiten. Alles was wir heute zu tun brauchen ist, in dem globalen Sog ein neues Mem, eine neue und auf spektakuläre Weise nützliche (und aus diesem Grunde auf spektakuläre Weise attraktive) Einheit an kulturellen Angaben unterzubringen, für jeden aus der Menschheit, damit er es sich einmal näher ansehen mag und kann.

 

Ein „Mem“ ist definiert als ein Element einer Kultur oder eines Verhaltenssystems, welches anhand von nicht-genetischen Mitteln, insbesondere durch Nachahmung, von einem Individuum zum anderen weitergereicht wird. Worüber wir hier also reden, ist, unsere Gesellschaft mit nicht-genetischen Mitteln umzuwandeln. Sofern wir nicht damit zufrieden sind damit, auf neue und förderlichere Verhaltensweisen zu warten, die dann von einer Generation zur nächsten durch das quälend langsame Vorgehen von Mutation und Adaption übermittelt werden, können wir uns nun entscheiden für den blendend raschen Prozess der Imitation.

 

An der Stelle kommen du und ich herein. Sofern hinlänglich viele von uns übereinkommen, Beispiele, Modelle und Verkörperungen für den Rest der Menschheit zu sein, Beispiele, wie sich alle von der Menschheit, sofern sie den Bescheid dazu erteilen, friedvoll erleben können, könnten wir die Welt in weniger als einer Generation umgestalten.

 

Selbstverständlich bedürfte es dafür der Leitung. Wahre Menschenführung ist nicht „Folge mir“ angeben und ansagen. Sie ist die Aussage: „Ich gehe als erster.“ Wir hätten der erste darin zu sein, unseren Tribalismus und unsere Bedürftigkeit, koste es was es wolle „Recht“ zu haben, beiseitezulegen. Wir hätten uns ein spirituelles Verständnis anzueignen, dass wir nachgerade nicht von einander getrennt sind, dass wir vielmehr aus der selben Essenz hervorgehen und zur selben Ewigkeit zurückkehren; dass wir Teil eines nie endenden und seit eh und je und für immer geeinten Energie-Stromes sind, entschieden mehr so wie eine Welle Teil des Ozeans ist, sich erhebend, sich zum Ausdruck bringend, und am Zurückströmen zu ihrem Ursprung.

 

Sofern genug von uns ganz bodenständig derartiges Verhalten veranschaulichten, würden es unsere Weltführungspersönlichkeiten dem früher oder später gleichtun, da sie erkennen, dass sie der Unterstützung derjenigen bedürfen, die ihnen Beachtung schenken, um an der Macht zu bleiben. Demnach ist an diesem Tage die Schlüsselfrage simpel: Welche Verhaltensweisen feuern wir an, und welche Verhaltensweisen machen wir sichtbar und ersichtlich, und ermuntern dadurch Andere, sie nachzuahmen? 

 

Mit Liebe,

 

Neale.

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

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… Briefe an Neale ...

 

Lieber Neale … 

Was, glaubst du, geschieht, sobald eine Person oder eine Seele Selbstmord begeht? … Es ist mir zu Ohren gekommen, dies sei die einzige nicht-vergebbare Sünde … Ich möchte wirklich gerne wissen, ob jemand, der hierzuerden derart unglücklich ist, einer Bestrafung zugeführt wird. Ist unser Gott unversöhnlich? Becky

 

 

 

 NEALE ANTWORTET

 

Meine liebe Becky … Eine ganz ausführliche Antwort auf deine Frage wurde uns in dem außergewöhnlichen Buch 'ZUHAUSE IN GOTT in einem Leben, was niemals endet' übermittelt. Ich möchte dir mit ganzem Herzen Mut zusprechen, dieses Buch zu lesen, wenn es dir wirklich um eine volle und ergiebige Antwort zu tun ist, und nicht einfach um etwas, was wir gewöhnlich heute alle auf Facebook, in unseren E-Mails und Text-Nachrichten zwangsläufig unter den Augen haben.

 

Die Frage ist riesig, und die Antwort kann sich nicht so, dass sie der Stellungnahme gerecht wird, auf wenige Worte beschränken, und sollte es auch nicht. Lasse es mich, so unnachgiebig ich es kann, versuchen, in der Hoffnung, dass dich meine Stellungnahme der umfassenderen, weitaus reichhaltigeren Beantwortung in ZUHAUSE IN GOTT zutreibt … zwingendermaßen zutreibt.

 

1. Gott „straft“ uns für nichts.

2. Tod existiert nicht.

3. Jedweder 'Tod' ist in dem Sinne 'Selbsttötung', als keine Seele zu einem gewissen Zeitpunkt oder auf eine Weise, die gegen ihren Willen ist, stirbt (sprich, bei einer bestimmten Erfahrung von Verkörperlichung zu einem Endpunkt gelangt). Derartiges ist unmöglich, in Anbetracht dessen, Wer Du Wirklich Bist.

4. Individuationen der Göttlichkeit (sprich, „Menschen“), die ihr Leben auf die Weise beenden, die die Menschen normalerweise als „Selbstmord“ bezeichnen, treffen in jedem Fall hinter ihrer Lebens-Rückschau einfach die Wahl, zum selben Leben noch einmal zurückzukehren, mit den gleichen Wahl-Punkten in Berührung zu kommen, und sodann eine günstige Gelegenheit innezuhaben, was jene angeht andere Bescheide zu geben – darin eingeschlossen die Entscheidung, jene bestimmte körperliche Erfahrung, so wie sie es weiland bewerkstelligten, zu beenden.

5. Demnach gibt es keinen Grund, dem gegenwärtigen körperlichen Leben eines Menschen durch das, was wir „Selbstmord“ nennen mögen, ein Ende zu bereiten, sofern das, was unserer Vorstellung gemäß durch eine solche Handlung erzielt wird, ein „Entrinnen“ aus der einen oder anderen momentanen Gegebenheit oder Verfassung darstellt. Wir werden uns schlicht dafür entscheiden, willentlich und voller Freude, zu dem gleichen Leben in die gleiche Zeitschiene in die gleichen Umstände zurückzukehren, um uns die Gelegenheit zuzureichen, genau das, als Seele, zum Ausdruck zu bringen und zu erfahren, was wir, die wir diese Gegebenheiten und Verfasstheiten ko-kreierten, uns stattgaben, zum Ausdruck zu bringen und zu erfahren. Zwingendermaßen.

 

Dies ist augenscheinlich eine sehr knappe Beantwortung, die mehr Fragen aufkommen lässt, als sie beantwortet. Ich lege dir eine Lektüre von ZUHAUSE IN GOTT sehr, sehr ans Herz; es bietet dir tiefe Einsichten in einen jeden Aspekt dessen, was wir auf der Erde das „Leben nach dem Tode“ nennen. Zwingendermaßen.

 

Bitte habe Nachsicht für die unvollkommene Beantwortung hier an der Stelle. Facebook ist ganz einfach nicht der Ort für solch eine gewaltige umfangreiche Erörterung. Zwingendermaßen.

 

Gottes Segen für dich zu allen Zeiten ….

 

 Neale

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen kommenden HOME WITH GOD Retreat

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 758 [14.7.2017] ~ Übersetzung: Theophil Balz [15.7.2017] 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=758

 

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.ch

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

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