GmG # 815

GmG Wöchentliches Bulletin # 815

 

17.8.2018

 

MEHR ÜBER WANDEL … Teil III

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Wir sprachen in den letzten zwei Wochen hier über die Lebenserfahrung des Wandels. Ich habe an der Stelle gesagt, dass jeglicher Wandel Wandel zum Besseren darstellt. So etwas wie einen Wandel zum Schlimmeren gibt es nicht. Unterdessen dies für viele Menschen schwer ist, es sich zueigen zu machen, ist es tief in den Prinzipien des Lebens gegründet.

 

Gespräche mit Gott teilt uns mit, dass das Leben auf ewig Funktional, Anpassungsfähig und Nachhaltend ist. Dies sind die Grundlegenden Prinzipien des Lebens, und sie können auf keinerlei Weise verletzt oder außer Betrieb gesetzt werden, ansonsten würde das Leben aufhören zu sein.

 

All dies wird für die Menschen leichter zu verstehen, indem ich das Wort Leben durch das Wort Gott ersetze. Plötzlich wird alles klar. Gott ist ewig Funktional, Anpassungsfähig und Nachhaltend. Das sind die Grundlegenden Prinzipien Gottes, und sie können auf keine Weise verletzt oder außer Betrieb gesetzt werden, ansonsten würde Gott aufhören zu sein.

 

Sofern sich Menschenseinswesen die außergewöhnliche, hier dargelegte Auffassung zueigen machten, würde der Prozess des Wandels als das angesehen, was er ist: als der letztliche Ausdruck der Göttlichkeit Selbst, die Sich Selbst durch Anpassungen nachhält, welche Sie auf ewig als herrlich erweist.

 

Wandel ist eine Kundgebung des Vorhabens des Lebens, fortzubestehen. Wandel ist der fundamentale Impuls des Lebens Selbst.

 

Noch einmal möchte ich euch sagen, dass ich nicht finde, dass eine Menge Leute das so sehen. Falls sie das täten, würden sie die Aufforderung Christi beherzigen und „hätten keine Angst“. Indes, „die kleinen Glaubens sind“, haben Angst. So konnte es kommen, dass Franklin Roosevelt sich gedrungen sah zu sagen: „Wir haben nichts zu fürchten als die Angst selbst.“

 

Ich möchte das noch einen Schritt weiter nehmen. Ich möchte sagen ….

 

Wir haben nichts zu ändern, als den Wandel Selbst. Sprich, wir haben schier unsere Auffassungen darüber, was Wandel ist, und weswegen er auftritt, zu ändern, und wir werden die zentrale Erfahrung des Lebens bewältigt haben.

 

Wir sollten uns gewahr sein, dass sich Wandel nicht in einem Vakuum zuträgt. Wandel kann nicht grundlos im Universum vonstatten gehen. Wandel ist keine Zufallshandlung. Wandel ist eine Verlautbarung, dass etwas nicht funktioniert.

 

Die Änderungen, die sich in deinem Leben ereigneten, geschahen, weil Disharmonie zugegen war. Wenn Missklang gegenwärtig ist, wird das Leben dysfunktional – und diese Gegebenheit verletzt das erste unter den Grundlegenden Prinzipien des Lebens (Leben ist Funktional, Anpassungsfähig und Nachhaltig) und beschwört das zweite Prinzip herauf.

 

Okay …. nun könntest du sagen,

Wenn alle Dinge zum Besseren geschehen … ich meine, wenn das wirklich wahr ist …, dann sollte mir jemand sagen, was zum Kuckuck Gott im Sinn hat, weil mir die Dinge keineswegs danach aussehen, dass sie zum Besseren gelangen!“

 

Und dies führt uns zu einer Umstellung, zu der ich die Menschen aufrufe, was den Wandel selbst anbelangt. Ich habe zu ihnen gesagt … „Ändere deine Vorstellung darüber, weswegen Wandel erfolgt.“

 

Und darauf wollen wir in der nächsten Woche den Blick richten.

 

Die wundervolle Angabe, die ich euch hier mitteile, kommt aus dem Einblick in Wenn sich alles ändert, ändere alles – ein Buch, das euer Leben wahrlich zu „verwandeln“ vermag.

 

Bis bald!

 

Mit Liebe und Umarmen,

 

Neale

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

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Was ist der Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen? 

 

… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale,

 

ich möchte gerne ein Gespräch über einige Aspekte des GmG-Buches 1 beginnen, die mit mir resonierten. Es gibt so viel, bestimmt, und ich bin nur einige Seiten vorangekommen in dem Buch. Ja, ich ging zum Anfang zurück und begann mit der ersten Seite, nachdem ich meinen öffne-es-irgendwo-um-zu-sehen-wie-ich-damit-in-Verbindung-komme-Test durch hatte. Jede Seite enthält eine Anzahl von Diamanten, von denen jeder das Thema eines längeren Gesprächs werden kann.

 

Was mir so entgegenspringt, ist das Thema der "Gefühle", und wie sie um so vieles mehr einen genauen Kommunikator darstellen denn das gesprochene Wort. Als eine Gesellschaft ist uns selbstverständlich gelehrt worden, unsere Gefühle im Nachhinein anzuzweifeln, oder, was noch schlimmer ist, sie zu verleugnen. Das Paradigma, unter dem unser Leben und unsere Organisationen liefen, erklärte das Denken mit der linken Gehirnhälfte, das lineare, wenn-ich-es-nicht-sehen/berühren/schmecken/hören/riechen-kann-kann-es-nicht-real-sein-Denken für gültig und wertet das "gefühlsduselige", "weiche", "intuitive" Zeug ab.

 

Deswegen betreiben weiße Männer über 45 immer noch die Mehrheit der Geschäfte in diesem Lande. Doch das ändert sich langsam. Ich glaube sicher, die weiblichen Prinzipien werden bald im Business mehr und mehr akzeptiert werden. Klar, dies war mein Wunsch seit geraumer Zeit, deswegen ist es für mich schwer, darin objektiv zu bleiben.

 

Ich stimme mit dem Buch/Gott überein. (Klingt irgendwie blöd, dies zu sagen.) Meine Frage an dich/dieQuelle/Gott: Einige Menschen unterscheiden zwischen Emotionen und Gefühlen, während Andere die Begriffe untereinander vertauschen. Was ist deine Sicht darauf? Worin besteht der Unterschied. 

 

Carol M.

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

 

Liebe Carol,

 

Du hast eine Schlüsselfrage gestellt. Schön! Ich hatte dieselbe Frage, als das GmG-Material zum ersten Mal durchkam. Nun bin ich mir über den Unterschied im Klaren.

 

Wie ich es verstehe, sind Gefühle das, was wir fühlen, und ist Emotion das, was in und mit unserem Körper als ein Ergebnis dessen, was wir fühlen, passiert. Du fühlst Angst, und die Emotion namens "Angst" brennt durch deinen Körper. Dein Magen mag sich verknoten. Du fängst vielleicht an zu zittern. Du tust vielleicht auch etwas Dummes.

 

Emotion scheint eine Kurzschrift für "Energie in Bewegung" zu sein – das meint, Stoff, den wir mit unserem Körper tun. Oft "stellen wir unsere Emotionen dar". Das heißt, der Körper tut alles Mögliche (wir springen vor Freude!), das der Welt telegraphiert, was wir fühlen. Es existiert hier ein feiner Unterschied, ich weiß das. Für mich scheint es so, dass eine "Emotion" dasjenige ist, was unser Geist mit dem tut, was wir fühlen (und was er dann dem Körper mitteilt zu tun). Wir "fühlen" ein Ding, und werden dann "darüber emotional". Anders ausgedrückt, voll der Energie in Bewegung. Gefühle sind stets wahr. 

 

Emotionen können manchmal unwahr sein.

 

Du möchtest ein Beispiel? Versuche es damit: Weinen ist oftmals eine emotionale Reaktion auf das Gefühl des Verlustes. Es ist auch oft eine emotionale Reaktion auf das Gefühl großer Erleichterung. Oder enormer und plötzlicher Freude. Nun beobachtet Jemand, der auf der anderen Straßenseite steht, einen anderen Menschen, wie der weint, und er hat keine Vorstellung davon, was vor sich geht. Er weiß nicht, was sein Gegenüber fühlt, nur, dass jener über etwas sehr emotional ist. Gefühle sind die tiefste Wahrheit. Emotionen sind die mentalen und physischen Manifestationen der Gefühle, nachdem der Geist mit seiner endlosen (und schnellen) Analyse über sie durch ist.

 

Der Geist weiß verflixt-noch-mal kein Jota über Gefühle. Nur das Herz tut es. Der Geist denkt selbstverständlich, er kenne sie, und kommt so mit allerhand Reaktionen daher. Einige von ihnen befinden sich in Übereinstimmung mit unseren wahren Gefühlen. Einige nicht.

 

In Augenblicken beträchtlicher Entscheidungen und Wahl in unserem Leben, müssen wir deswegen tief in uns hineingehen und unsere wahren Gefühle über etwas anschauen. Darin liegt unsere Wahrheit, nicht in unseren Emotionen.

 

Mit Segen,

 

Neale.

 

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an 

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für einen Drei-Tage-Retreat über „Home with God“, Ende September 2018

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

   > für das jüngst neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwG vol. 4 – Awaken the Species“

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 815 [17.8.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [18.8.2018] 

 

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Das engl. Original steht unter 

http://cwg.org/index.php?b=815

 

Die 

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen), 

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch, 

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv), 

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA) 

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben, 

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere, 

sind gesammelt erreichbar unter 

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. 

 

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind: 

 

www.gespraechemitgott.org

www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE ..... 

 

Liebe Freunde, 

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite. 

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt. 

 

Liebe Grüße 

Theophil 

 

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.] 

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE« 

Kto. Nr.: 134023 

Kreissparkasse Melle 

BLZ 26552286 

Kennwort: »Bulletin« 

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL 

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23 

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN" 

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.« 

 

 

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