GmG # 820

GmG Wöchentliches Bulletin # 820

 

21.9.2018

 

 

Wie aber steht es um Angst?

Was ist daran Spannendes??

 

 

Eine Anmerkung von Neale 

 

Meine lieben Freunde …

 

Über Angst habe ich eine Menge zu sagen, und dies mag mehr sein als ein Blogeintrag, doch lasst mich damit anfangen, indem ich sage, Angst ist Bedürftigkeit, Bedürftigkeit in bekundeter Weise.

Sofern ich nichts brauche, fühle ich gegenüber nichts Angst. Demnach sind für mich Angst und Bedürfnis wesenhaft verbunden. Je mehr ich etwas von jemand oder von einer Situation brauche, desto mehr fürchte ich, dass ich es womöglich nicht bekomme. Das Kunststück also ist, nichts zu brauchen; in den Zustand des Nichts-Brauchens vorzurücken.

 

Damit hatte ich ständig Probleme, da ich denke, ich war mein ganzes Leben lang eine recht bedürfnis-orientierte Person. Bis zu meinerGespräche mit Gott-Erfahrung – und insbesondere bis zu meiner Erfahrung der Gemeinschaft mit Gott. Wie die meisten von euch wissen, war dies das fünfte Buch aus der GmG-Serie, und es ist eines der tiefstgehenden spirituellen Bücher, die je geschrieben wurden. (Ich kann das sagen, da ich, erstens, dies glaube, und, zweitens, da ich es nicht geschrieben habe.)

 

Gemeinschaft mit Gott sagt aus, dass Bedürftigkeit eine Illusion ist. In der Tat, sie ist die Erste Illusion der Menschen. In Wirklichkeit existiert Bedürftigkeit nicht. Sie existiert bloß in der Welt der Illusion. Gott braucht nichts, und wir sind Gott, infolgedessen brauchen wir nichts. So simpel ist das.

 

Ich werde nicht versuchen, durch dieses Thema heute ganz durchzukommen – es gibt allzu viel dazu zu sagen –, doch lasst mich zunächst Folgendes anbringen: Ein wunderbarer Lehrer von mir überreichte mir vor einigen Jahren ein fantastisches Akronym für FEAR [Angst]. Das eine kennen wir alle:

F alse E vidence A ppearing R eal“

 

Davon allerdings rede ich hier nicht. Das Akronym meines Lehrers war:

 

F eeling E xcited A nd R eady“

 

Mögt ihr das? Sobald man Angst als Gespanntheit denkt, ändert sich alles rund um die Erfahrung. Tatsache ist, es KANN „spannend sein, Angst zu haben“.

 

Mein Lehrer fügte dem eine weitere Zeile hinzu, die ich niemals vergessen möchte:

 

Nenne deine Ängste Abenteuer.

 

Wow. So hatte ich bisher noch nie gedacht.

 

Dies bedeutet nun nicht, wirf alle Vorsicht in den Wind. Doch meint es, dass du dich nicht vor allem fürchten musst, was dir Angst macht. Dies ist MEINE kleine Weisheit des Tages ... also lasse sie mich wiederholen:

 

Du musst dich nicht vor allem fürchten, was dir Angst macht.

 

Eine Menge Dinge brachte mich über die Jahre zum Fürchten, doch traf ich den Entscheid, vor ihnen nicht Angst zu haben. Nun sitze ich nicht hier und erzähle euch, dass ich aus meinem ganzen Leben jede Angst verbannt habe. Das ist einfach nicht wahr. Das Meiste von ihr allerdings schon.

 

Ehrlich, Wirklich. Das ist wahr. Es gibt nicht mehr sehr viel, wovor ich Angst habe. Bestimmt keines der Dinge, die mich Jahre zuvor in Unruhe versetzt haben. Darüber werden wir nächste Woche sprechen ....

 

Bis dann … laufe zu deiner Ausgabe von 'Gemeinschaft mit Gott', und lies das Kapitel über Angst. Es ist wirklich zum Erstaunen. (Falls du diesen außergewöhnlichen, in der Ich-Form geschriebenen Dialog von Gott nicht gelesen hast, hole dir eine Ausgabe und tauche in sie ein! Es ist wirklich ein ungemein bemerkenswertes Buch.)

 

 

 

In Liebe und mit Umarmen,

 

Neale

 

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

 

Zur Subskription geht es hier …

 

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

 

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

 

 

 

 

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Kann ich diesem Leben durch Freitod entkommen?

 

 

 

… Briefe an Neale ... 

 

Lieber Neale,

ich bin aus Ecuador, und vor zwei Wochen las ich dein Buch und einige Teile von Buch zwei und drei. Vor kurzem dachte ich an Selbstmord. In deinem dritten Buch ist davon die Rede, dass Menschen, die sich umbringen, okay sind, und dass sie Gott keinesfalls, wie es ja jeder denkt, verurteilt.

 

Ich möchte einfach wissen, ob es einen schrecklichen Ort gibt, wo ich zu verbleiben habe, bis ich ins Leben zurückkomme. Ich frage dies, weil Menschen, wenn sie sterben und vom Tod zurückkommen, schlechte Dinge nur dann erfahren haben, sofern sie Selbstmord begingen. Die Menschen, welche eines natürlichen Todes sterben, machen immer eine großartige Erfahrung von Licht, von Musik und so ähnliche Dinge. Was genau widerfährt Menschen, die sich selber umbringen?

 

Dankeschön.

 

 

 

 

 

NEALE ANTWORTET

 

Lieber Freund,

Falls du denkst, du könnest, indem du den Freitod wählst, etwas entgehen, dem du dich hier auf der Erde nicht stellen möchtest, so muss ich dir leider sagen, dies wird nicht eintreffen. Alle Vorkommnisse deines Lebens wurden VON dir FÜR dich erschaffen, zum Nutzen deiner Seele und deiner Zwecksetzungen deiner gegenwärtigen Reise durch die Körperlichkeit.

 

ZUHAUSE IN GOTT - Über das Leben nach dem Tode’ legt diese Reise – desgleichen die Konsequenzen von Selbsttötung – umfassender und verblüffender dar als jedes andere Gespräche mit Gott-Buch … und womöglich als jedes andere je geschriebene Buch. Ich lege es dir sehr, sehr ans Herz, dir die Lektüre dieses Buches zu bescheren, bevor du eine feste Entscheidung im Hinblick auf das Beenden des eigenen Lebens triffst.

 

Ein Ziel der Gespräche mit Gott, die ich führe, besteht darin, allen Menschen überall zu helfen, mit der Geheiligtheit des körperlichen Lebens in Berührung zu kommen; uns im Verständnis beizustehen, dass das Leben im Körper ein Geschenk unaussprechlichen Ausmaßes darstellt.

 

Als ich Gott im Besonderen über den Selbstmord befragte - - hier nun die Angaben, die der Dialog in ZUHAUSE IN GOTTerbrachte:

 

Menschen, die ihr Leben selbst beenden, »werden einfach nicht das erreichen, wofür sie angetreten waren, es zu tun. Dies zu verstehen ist für jeden von Bedeutung, der die Selbsttötung in Betracht nimmt. Das Traurige dabei ist, Jene, die ihrem eigenen Leben ein Ende setzen, stellen sich vor, dass sie die Dinge ändern, aber das tun sie nicht.

 

Ein Wunsch, dasjenige zu vermeiden, was schmerzlich ist, ist normal. Dies ist Teil des Tanzes des Menschen. Gleichwohl, in diesem besonderen Moment dieses Tanzes versucht ein Mensch, sich von etwas fortzustoßen, auf das die Seele gekommen ist, damit es der Körper erfährt, und nicht, damit er ihm entgeht. Da dieser Mensch die Erfahrung als schmerzvoll und schwierig befand, strebt er oder sie danach, in eine Leere hineinzugehen, wo einem nichts entgegenstehe und wo nichts zu fürchten sei. Freilich können die Menschen in keine Leere gehen, weil es keine Leere gibt, in die hineinzugehen wäre. Eine Leere existiert nicht. Nirgendwo im Universum existiert eine Leere. Nirgendwo überhaupt. Es gibt keinen ‚Ort, wo nichts ist’. Überall, wohin du kommst, ist der Raum mit etwas gefüllt.

 

Was ist das? Womit ist der Raum gefüllt? Mit deinen eigenen Schöpfungen. Wohin du auch gehst, du begegnest deinen eigenen Schöpfungen, und du vermagst weder ihnen zu entgehen, noch möchtest du das auch, weil du deine Schöpfungen aus dem Grunde erschaffen hast, um dich selbst wiederzuerschaffen. Es wird für dich deswegen der Versuch nicht förderlich sein, sie an der Seite liegen zu lassen oder um sie herum zu tanzen. Deinen Weg zur Leere hin zu tanzen, ist nicht möglich. Lasse es mich anders ausdrücken: Ein Tanz der Leere ist nicht möglich.«

 

Was also widerfährt jemandem, der Selbstmord begeht? ZUHAUSE IN GOTTsagt:

 

»Auf der anderen Seite des Todes wirst du dir selbst begegnen, und all die Angelegenheiten, die du mit dir herumtrugst, werden immer noch vorhanden sein. Dann wirst du die größte Ironie begehen. Du wirst dir ein weiteres körperliches Leben darreichen, in dem mit demjenigen umzugehen ist, mit dem du in deinem kürzlichen Leben nicht umgegangen bist. Denn der Zweck des körperlichen Lebens besteht darin, dich mit einem Kontext zu versehen, innerhalb dessen du erfahren kannst, was du im spirituellen Bereich zu erfahren dir vornimmst.

 

Mithin – indem du das körperliche Leben verlässt, wirst du nichts entrinnen; vielmehr wirst du dich direkt wieder in das körperliche Leben und in die Situation einbringen, der du zu entkommen suchtest, abgesehen davon, dass du wieder an den Beginn zurückgehen wirst. Dies wirst du nicht als eine ‚Strafe’ oder als ein ‚Erfordernis’ oder als eine ‚Bürde’ erachten, da du es aus eigenem freien Willen heraus tun und dabei von dem Verständnis getragen sein wirst, dass dies Teil des Selbst-Erschaffens ist, dessentwegen du existierst.«

 

Also, sagte ich zu Gott, könnten wir uns gleich das vornehmen, womit wir gerade umgehen. Und Gott erwiderte:

 

»In der Tat, dessentwegen ist das Leben. Wird Leben auf diese Weise genutzt, so wirst du zu dem Zeitpunkt sterben, wo du bereit dafür bist, den Tod als ein Werkzeug zu nutzen, um ein neues und unterschiedenes Leben zu erschaffen. Selbsttötung ist die Ingebrauchnahme des Todes, um dasselbe Leben, dasselbe Leben mit denselben Herausforderungen und Erfahrungen, je abermals zu erschaffen.«

 

Ist dies, lieber Freund, dasjenige, was du tun möchtest? Möchtest du dasselbe Leben, das du gerade lebst, immer wieder herstellen? Möchtest du dich, von Anfang an, denselben Herausforderungen und Erfahrungen gegenübersehen? Oder möchtest du auf die Vorwärtsbewegung deiner Seele zuhalten, und die Erfahrungen, die du bereits gemacht hast, als deine Werkzeuge und als deine Landkarte benutzen, den Pfad ausbauen und dir den Weg zum nächstgrößten Ausdruck deines Göttlichen Selbst aufzeigen?

 

Die Wahl, lieber Freund, liegt bei dir. Wie stets, und in allen Dingen – die Wahl steht dir an.

 

Ich sende dir Liebe und Licht an diesem Tag deines und meines Lebens. Möge Gottes Gnade und Liebe dein Herz erfüllen und in dem jetzigen Augenblick zum Überfließen bringen, und mögen alle Zeiten deines Lebens von diesem Tag an ein Feiern der großartigsten Auffassung sowohl von dir als auch von Gott sein, die du je über dich innehattest.

 

Dein Reisegefährte …. Neale.

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

 

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

 

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. - In dieser vorliegenden Rubrik ['Briefe an den Herausgeber'] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

 

 

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Kurzmitteilungen

 

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

 

> für den alljährlichen Jahresend-Retreat, 29. bis 31. Dezember 2018

> für einen Online-Kurs über „Richtig-leben herausfinden“

> für das jüngst neu erschienene Buch N.D. Walsch's ... „CwGvol. 4 – Awaken the Species

 

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 820 [21.9.2018] ~ Übersetzung: Theophil Balz [22.9.2018]

 

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=820

 

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

 

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. 'Heavenletters', tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

 

www.gmg-materialien.de

 

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

 

»Gehe mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

 

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Weitere verwandte Webseiten sind:

 

~www.gespraechemitgott.org

~www.humanitysteam.de

 

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IN EIGENER SACHE .....

 

Liebe Freunde,

 

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

 

Hier kurzgemacht .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Neuerlich - sobald ein mtl. Gesamt-Betrag der Subskribenten auf dem unten genannten Konto zusammenkommt, welcher einigermaßen die Übersetzungs- und Webseiten-Betreuungskosten übersteigt, möchte ich wieder Überweisungen an die Mutter-Organisation in den USA vornehmen. Diese Höhe ist derzeit, Spätsommer 2018, nicht erreicht. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

 

Liebe Grüße

Theophil

 

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Theophil Balz ~ Schmerwitz 15 B ~ D 14927 Wiesenburg ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

 

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

 

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

- SWIFT: NOLADE21MEL

- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

 

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

 

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt: 

 

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

 

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